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Wolfgang Thierse und Bürgermeister von Hiroshima unterstützen Friedenskongress in Essen

16.03.201016:31 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Das kommende Wochenende steht im Zeichen des Friedens. Vom 19. bis 21. März finden in der Kulturhauptstadt Essen der Kongress und die Matinee „Friedenskultur.2010 - Unsere Zukunft atomwaffenfrei“ statt. Die Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) sind Mit-Initiatoren der Veranstaltung.



Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, ist Schirmherr von „Friedenskultur.2010“. In seinem Grußwort schreibt er, auch zwanzig Jahre nach dem Ende des Ost-West-Konflikts „stellt die schwerste Hinterlassenschaft des Kalten Krieges - das noch immer riesige Arsenal an Atomwaffen - eine ernsthafte Bedrohung für den Frieden dar.“ Der Bundestagsvizepräsident nimmt Bezug auf das Signal der Hoffnung, das von US-Präsident Barack Obama ausgeht: „Deutschland unterstützt die laufenden amerikanisch-russischen Verhandlungen über eine Reduzierung der strategischen Waffen. Wir wollen, dass auch die letzten in Deutschland verbliebenen Nuklearwaffen endlich verschrottet werden!“

Der Bürgermeister von Hiroshima, Tadatoshi Akiba, wird auf dem Kongress per Videobotschaft bekräftigen, dass die Stadt Hiroshima sich für Abrüstung einsetzen wird, bis die letzten Atomwaffen vernichtet sein werden. „Lasst uns zusammenarbeiten und eine friedliche Welt, frei von Atomwaffen, fordern“, ruft er auf. Tadatoshi Akiba tritt für eine Atomwaffenkonvention ein, mit der die Abrüstung aller Atomwaffen bis zum Jahr 2020 verbindlich vereinbart wird. Hiroshima hat hierzu die internationale Nichtregierungsorganisation „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden) gegründet, die mittlerweile 3.562 Mitgliedsstädte in 134 Ländern hat. Die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki wurden 1945 durch Atombomben vernichtet, mehr als 265.000 Menschen verloren ihr Leben.

Im Mai 2010 findet in New York die Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages statt. Die internationale Friedensbewegung setzt sich dafür ein, dass sich die Atomwaffenstaaten zu konkreten Schritten atomarer Abrüstung verpflichten. Das gemeinsame Ziel ist eine Welt ohne Atomwaffen.

Die Friedensbewegung in Deutschland fordert unter anderem, dass die Bundesregierung sich stark macht für den Abzug der letzten US-Atomwaffen aus Deutschland, für den Verzicht auf die Modernisierung von Atomwaffen und für Verhandlungen über eine Nuklearwaffenkonvention. Wesentlicher Teil der bundesdeutschen Aktivitäten sind der internationale Kongress und die Künstlermatinee vom 19. bis 21. März in der Kulturhauptstadt Essen. Mehr als 250 Teilnehmer/innen aus dem gesamten Bundesgebiet werden zu dem Kongress am kommenden Wochenende erwartet.

Weitere Informationen über das Kongressprogramm, die Matinee „KünstlerInnen für den Frieden“ und den Kartenvorverkauf gibt es im Internet:
www.friedenskultur2010.de.

Vier Träger veranstalten die Matinee und den Kongress: Die Deutsche Friedensgesellschaft–Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), pax christi Deutsche Sektion, die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) und das Essener Friedensforum.

Medienvertreter sind bei dem Kongress herzlich willkommen.

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