(openPR) Stuttgart, 03. März 2010: Kein Atommüllregion Hochrhein
Die Schweiz möchte den Hochrhein zu einer Atommüllregion machen. Ihre Aussage ist klar. Soweit wie möglich weg, am besten an die Grenze. Aus Brüssel hört man die Gedankenspiele von Exministerpräsident Öttinger, der den Atommüll aus Baden-Württemberg am liebsten ebenfalls dort lagern möchte.
Die Atomlobby verdient sich dumm und tappig bei der Produktion, aber den Atommüll will keiner haben. Nun soll der Hochrhein zum Atommüllendlager für die Schweizer und eventuell auch für die Baden-Württemberger werden.
Risiken werden verdrängt oder klein geredet. In einem Erdbeben gefährdeten Gebiet darf kein Endlager entstehen. Der Rhein ist eine der wichtigsten Lebensadern in Europa. Ein verseuchter Rhein zieht weite Teile Europas in Mitleidenschaft.
Die Situation in Asse zeigt, dass es kein sicheres Endlager auf Dauer gibt und dass die sogenannte Sanierung Milliarden an Steuergeldern kostet, weil sich die Betreiber von Atomkraftwerken aus der Verantwortung frei kaufen durften.
Deshalb fordert die Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ödp) ein atomfreies Hochrheingebiet. Die Betreiber von Atomkraftwerken müssen für Schäden, die sie anrichten, finanziell haften, auch wenn sich diese viele Jahrtausende auswirken.












