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Bergisch Gladbach - CDU, FDP und KIDs missachten Elternwille

27.01.201017:40 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Bergisch Gladbach: DIE LINKE kündigt Bürgerbegehren für eine zweite Gesamtschule an.

Mit einer Mehrheit aus CDU, FDP und Kiditiative hat der Ratsausschuss für Bildung, Kultur, Schule und Sport am Dienstag, den 26.1.2010, die Durchführung einer Befragung unter Eltern von Grundschulkindern abgelehnt. Der Antrag der Fraktion DIE LINKE. (mit BfBB) zielte auf die Feststellung des Elternwillens, welche weiterführende Schule die Eltern für ihre Kinder wünschen. Diese Umfrage sollte in den zukünftigen Schulentwicklungsplan eingehen.



Die Stadtverwaltung stellte in einer Stellungnahme zum Antrag der Linksfraktion fest, dass eine Befragung eine Gesamtschulnachfrage von 23 % ergeben könnte. Im Ergebnis könnte dies eine nicht vollständig befriedigte Nachfrage von 112 Kindern je Jahrgang bedeuten. Dieses Ergebnis stände im Einklang mit den an der Integrierten Gesamtschule Paffrath erfolgten Ablehnungen und würde die Errichtung einer 4 zügigen Gesamtschule nahe legen. Die Verwaltung hat dem Ausschuss daher die Durchführung einer Elternbefragung der Grundschulkinder vom 1. bis 3. Schuljahr empfohlen.

Dieser Empfehlung ist der Ausschuss mit Mehrheit nicht gefolgt und lehnte die Feststellung des Elternwillens durch eine Befragung ab. Für die Durchführung einer Befragung sprachen sich die Antragsteller der Fraktion DIE LINKE. (mit BfBB), die SPD und die Grünen aus.

„CDU, FDP und KIDs haben Angst, der Elternwille für eine zweite Gesamtschule könnte amtlich festgestellt werden. In der Vergangenheit wurden immer wieder ca. 100 Kinder jährlich an der Gesamtschule abgelehnt. Selbst die Verwaltung stellt fest, dass sich dieser Trend fortsetzen wird und viele Kinder damit keine Chance bekommen.“ meint Tomás M. Santillán, Sprecher DIE LINKE. Ortsverband Bergisch Gladbach. „Hier werden Chancengleichheit und Chancengerechtigkeit im Bildungssystem von Seiten der schwarz-gelben Mehrheit massiv missachtet. Mit ihrer Ablehnung ignorieren CDU, FDP und KIDs demonstrativ den Wunsch vieler Eltern, ihre Kinder auf eine Gesamtschule zu schicken. Der Zugang zur „höheren“ Schule wird dabei bewusst erschwert, um die Klassen der Realschulen und zwei Hauptschulen zu füllen.“

„CDU und FDP halten an ihrer ideologischen Linie gegen Gesamtschulen dogmatisch fest. Und dies obwohl mehrere internationale wissenschaftliche Studien belegt haben, dass das deutsche dreigliedrige Schulsystem den Anforderung einer modernen Bildungsgesellschaft und zukunftsorientierten Wirtschaft schon lange nicht mehr gerecht werden.“ so Santillán weiter.

Bürgerbegehren für eine zweite Gesamtschule „Eine Schule für Alle!“

DIE LINKE. Bergisch Gladbach kündigt ein Bürgerbegehren für eine zweite Gesamtschule in Bergisch Gladbach an und will in den nächsten Wochen zusammen mit Eltern, SchülervertreterInnen, Bürgerinitiativen, den Gewerkschaften und anderen Parteien ein lokales Bündnis für „Eine Schule für Alle“ initiieren. Mit einem Bürgerbegehren soll klar werden, dass die Bürgerinnen und Bürger in Bergisch Gladbach eine weitere Gesamtschule für ihre Kinder wünschen.

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