(openPR) Bergisch Gladbach (ag) - Lutz Urbach hat die FDP-Mitglieder mit seiner hohen Fachkompetenz und seiner sympathischen Art davon überzeugt, dass er für das Bürgermeisteramt viel Qualifikation und Erfahrung mitbringt. Darum wurde er parallel zur CDU auch zum Bürgermeisterkandidaten der FDP gewählt. Denn: ein eigener FDP-Kandidat hätte dem CDU-Bürgermeisterkandidaten Stimmen entzogen und damit indirekt den noch amtierenden Bürgermeister Klaus Orth unterstützt.
Die politischen Ziele von Lutz Urbach für Bergisch Gladbach wurden mit der der FDP-Fraktion verglichen, dabei wurde eine hohe Übereinstimmung festgestellt, insbesondere auf den Gebieten Familie, Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung. Das bedeutet aber keinesfalls, dass die FDP zukünftig in treuer Ergebenheit die Meinung der CDU übernimmt. Sie bleibt als Partei selbstständig und unabhängig und wird ihre Positionen weiterhin vertreten und mit Sachverstand diskutieren.
Koalitionsverhandlungen setzen nun mal Diskussionen und Überzeugungsarbeit voraus, wenn man gemeinsam etwas bewegen will. Gegensätzliche Meinungen sind in einer Demokratie erlaubt und völlig normal. Die SPD, die in den letzten fünf Jahren ihrem Bürgermeister blind gefolgt ist, kann sich das noch nicht vorstellen. Sie verübelt der FDP verständlicherweise die Unterstützung für Lutz Urbach und greift – sichtlich nervös – aggressiv an, wo immer sich die Gelegenheit bietet.
Die FDP wirbt im Wahlkampf für eine bürgerliche Mehrheit im Rat, macht aber gleichzeitig deutlich, dass sie nach den Erfahrungen in der vorletzten Ratsperiode eine absolute Mehrheit der CDU in Bergisch Gladbach für schädlich hält und deshalb einen deutlichen Korrekturbedarf durch die FDP sieht.











