(openPR) Pünktlich zum Robert-Schumann-Jahr 2010 setzt sich der junge Berliner Pianist Martin Helmchen mit dem großen Komponistenjubilar auseinander – auf seiner neuen CD hat er das Klavierkonzert in a-Moll op. 54 eingespielt. Gleichzeitig widmet er sich ebenfalls Antonín Dvorak und bricht eine Lanze für dessen von der Musikgeschichtsschreibung stiefmütterlich behandeltes Konzert op. 33. Begleitet wird er dabei vom Orchestre Philharmonique de Strasbourg unter der musikalischen Leitung von Marc Albrecht.
1845 wurde Schumanns Klavierkonzert a-Moll op. 54 in Dresden mit Ferdinand Hiller am Pult und Clara Schumann am Klavier uraufgeführt. Nur vier Wochen später, am Neujahrstag 1846, mit der gleichen Solistin und dem Gewandhausorchester zu Leipzig unter Felix Mendelssohn wiederholt, gilt es heute als das bedeutendste und vielleicht schönste Klavierkonzert vor Brahms. Mit Dvoráks oftmals verkanntem Klavierkonzert g-Moll op. 33 eröffnete Martin Helmchen vor einem Jahr seine Residenz am Konzerthaus Berlin. Für die vorliegende Aufnahme hat er sich am originalen Klaviersatz von Dvorák orientiert, wobei er auch die Bearbeitung von Vilém Kurz in manche Passagen einfließen ließ und sich sogar selbst einige minimale Freiheiten erlaubte.
Martin Helmchen hat sich mit seinem hochvirtuosen und ernsthaften Spiel international einen hervorragenden Namen gemacht. Er ist ein gern gesehener und häufiger Gast in vielen europäischen Konzertsälen und ein begehrter Kammermusikpartner. In den kommenden Monaten wird er u. a. in Berlin mit dem DSO Berlin unter Herbert Blomstedt, in Amsterdam, Dresden und mit Andris Nelsons am Pult des CBSO in Birmingham zu erleben sein.
Weitere Informationen unter www.martin-helmchen.com
CD-Neuveröffentlichung
R. Schumann (1810-1856): Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54
A. Dvorák (1841-1904): Konzert für Klavier und Orchester g-Moll op. 33
Martin Helmchen, Klavier
Orchestre Philharmonique de Strasbourg
Marc Albrecht
(PentaTone classics PTC 5186333)







