(openPR) Stuttgart, 14.12.2009. „Es ist eine Schande, wenn die Leistungen der Elternteile, die sich bewusst für die Erziehung ihrer Kinder und gegen einen Arbeitsplatz außerhalb ihres Hauses entscheiden, so diffamiert werden“, sagt der erste stellvertretende Landesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei | Familie und Umwelt (ödp). Anhand von wenigen Familien, die von Hartz IV leben, wird verallgemeinert, dass Familien mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind. Frühkindliche staatliche Erziehungseinrichtungen wie Krippen werden als Allheilmittel gepriesen, doch sie lösen die Probleme nicht. Sie ermöglichen Eltern nur, dass sie arbeiten gehen können und am Abend oft keine Kraft mehr haben für die Erziehung ihrer Kinder.
„Der Staat muss die Lebensleistung von Eltern honorieren, insbesondere dann, wenn aufgrund niedriger Geburtenraten der Fortbestand der Sozialsysteme und einer intakten Gesellschaft nicht mehr gewährleistet werden kann.“, unterstützt ihn der Landesvorsitzende Bernd Richter. Die ödp geht sogar noch einen großen Schritt weiter und fordert deshalb statt eines minderwertigen Betreuungsgeldes ein Brutto-Erziehungsgehalt. Gemäß einer Studie vom „Arbeitskreis für Familienhilfe, berechnet vom DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin), ist es bezahlbar und bietet auch eine soziale Absicherung für die Elternteile, die zu Hause bleiben und ihre selbst Kinder erziehen und somit entscheidend zum volkswirtschaftlichen Nutzen beitragen.
Eine intakte Familie leistet weit mehr als staatliche Betreung und ist zu dem die Keimzelle unserer Demokratie und des wirtschaftlichen Erfolges unseres Landes. Deshalb ist es so wichtig, diese zu fördern. Wer glaubt, dass der Staat diese Aufgabe überwiegend übernehmen kann, der irrt gewaltig.













