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Barrierefreiheit 2.0: Das Ende der Barrieren

26.10.200908:50 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Barrierefreiheit 2.0: Das Ende der Barrieren

(openPR) Darmstadt, 26. Oktober 2009. Internet für alle und alle machen mit – das World Wide Web hat sich zu einer vernetzten Welt des Wissens weiterentwickelt. Im Web 2.0 liegen aber nicht nur Potenziale für das Wissensmanagement. Es trägt auch dazu bei, dass soziale Barrieren abgebaut werden. Dies ergab eine Studie der Aktion Mensch und Stiftung Digitale Chancen. Doch auch im Mitmach-Netz entstehen neue Zugangshindernisse. Beim Workshop „Barrierefreiheit 2.0 – Wissen für alle“ am 2. Dezember 2009 in Darmstadt erörtern Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft Chancen und Folgen der weltweiten Vernetzung.



Charakteristisch für das Web 2.0 ist die Nutzbarmachung „kollektiver Intelligenz“. Der Nutzer ist nicht mehr nur Informationskonsument, sondern auch aktiver Informationslieferant. So entstehen und verbreiten sich Informationen über Blogs, Communities, Wikis oder Foren in bisher nicht gekannter Geschwindigkeit. Selbst Unternehmen können es sich heute nicht mehr leisten wegzusehen, über was und wie sich bestehende und potenzielle Kunden über sie und ihre Wettbewerber austauschen. Gleichzeitig hat das Web 2.0 aber auch Folgen für das Lernen: Wissensmanagement erfolgt in Netzwerkkommunikation, zum Beispiel In Wikis, Webcasts oder in E-Learning-Szenarien. Schließlich schaffen semantische Technologien weitere Möglichkeiten der Wissensgenerierung.

Komplexeres Internet

Für Menschen mit Behinderungen baut das Web 2.0 vor allem soziale Barrieren ab. Das war eine der Kernaussagen aus den einleitenden Expertengesprächen der ersten Studie zur Nutzung des Web 2.0 durch Menschen mit Behinderung von der Aktion Mensch und Stiftung Digitale Chancen. Konkrete Ansätze für die „Barrierefreiheit 2.0“ existieren bereits, auch wenn die Normen neu aufgestellt werden. Dennoch: Die Komplexität und Qualität der Webangebote ist in letzter Zeit deutlich gestiegen, was zu neuen Barrieren und Zugangserschwernissen führt.

Wo liegen beim Web 2.0 die Grenzen für Menschen mit Behinderung? Oder auch die Chancen? Hierum geht es auf dem Workshop „Barrierefreiheit 2.0 – Wissen für alle“ am 2. Dezember 2009 in Darmstadt. Gerade neue Technologien schaffen wieder neue „alte“ Probleme – wie etwa moderne Navigationsmechanismen (Tagclouds) oder auch Barrieren in der Verwendung von Captchas (Completely Automated Public Turing test to Tell Computers and Humans Apart). Ebenso stellen zum Beispiel Podcasts und die Verwendung dynamischer Inhalte neue Schwierigkeiten dar. Thema ist unter anderen auch, wie barrierefrei Microbloggingdienste und Social Networks sind – letztlich also die Frage, ob die Web 2.0-Technologie die Forderung nach Barrierefreiheit erfüllt.

Impulse setzen

Nach der Bestandsaufnahme zur Barrierefreiheit 2.0 durch Kerstin Probiesch diskutieren Wissenschaftler der Technischen Universität Dortmund darüber, wie Web 2.0-Technologien für mehr Barrierefreiheit genutzt werden können. Die Technologien für einen leichteren Zugang zum Wissen im Mitmach-Netz für Menschen mit unterschiedlichen Arten von Behinderungen stellt Dr. Karl-Heinz Weirich von IBM Deutschland MBS GmbH vor.

Jürgen Hüllen vom Berufsförderungswerk Düren und Ruzica Jokic von WEB for ALL e.V. zeigen in ihren Praxisberichten, welche Barrieren Menschen mit Behinderung beim Lernen überwinden müssen und welche technischen Entwicklungen beziehungsweise E-Learning-Angebote dabei Hilfestellung leisten.

Die Kosten für den Workshop betragen 380,00 Euro (zzgl. MwSt.) für Unternehmen und 310,00 Euro (zzgl. MwSt.) für Hochschulen, Behörden, Ämter sowie Einrichtungen aus Forschung und Entwicklung. Details und weitere Informationen zum Workshop „Barrierefreiheit 2.0“ gibt es im Internet unter: www.exousia-management.de.

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