(openPR) Während der Dollar täglich an Wert verliert, erklimmt der Ölpreis ebenso täglich neue Rekordmarken, bzw. er vermag sich auf luftiger Höhe zu halten, obwohl die sonst gültigen Gesetze von Angebot und Nachfrage ein wesentliche tieferes Ölpreis-Niveau ermöglichen würden. Das hat damit zu tun, dass das aktuelle Leitzins-Niveau nahe Null in den USA zu einer Fluchtbewegung der Anleger in ‚attraktivere’ bzw. besser verzinste Anlagevehikel führt. Da steht der Rohwarenmarkt zuoberst auf der Liste. Das tiefe Leitzins-Niveau führt ausserdem dazu, dass die Finanzindustrie sich kostenlos Milliarden an Krediten besorgen kann, um im Rohwaren-Casino zu wetten. Z.B. auf steigende Ölpreise. Was über das damit wachsende Haushalts-Defizit der USA zu erneuter Geldverdünnung und günstigerem Dollar führt. Was wiederum zu .... der Rest ist gleich wie oben. Diese Spirale dreht sich seit Wochen, teilweise immer schneller. Dass der aktuelle Ölpreis mit der Versorgungs-Situation nichts zu tun hat, interessiert dabei niemanden, solange das Karussell sich dreht. Die weltweiten Öllager sind randvoll wie seit Jahrzehnten nicht. Die Nachfrage als Folgeschaden der Finanzkrise in Form einer zähen Rezession tief – das wird sie vermutlich auch noch ein Weilchen bleiben. Die Arbeitsmarkt-Informationen sind erheblich schlechter als die hoffnungsvollen Prognosen einer raschen wirtschaftlichen Erholung. Das kann für die Wirtschaft nicht folgenlos sein. Bitte beachten Sie bei Ihrer Einkaufsplanung, dass ab 1. Januar 2010 in der Schweiz die CO2-Abgabe verdreifacht wird. Damit kostet Heizöl über Nacht CHF 7.—pro 100 Liter mehr, was sich mit einer frühzeitigen (d.h., vor dem 1.12.09) Bestellung vermeiden lässt.













