(openPR) Die gestrigen Veränderungen bei einzelnen Produkten der US-Ölvorräte wird benutzt, um den Ölpreis über 80 USD / Fass hinauf zu spekulieren. Nachdem er sich dort ein paar Stunden halten kann, fällt er heute Morgen leicht zurück –befindet sich aber weiter vor knapp unter 80 USD, womit wir wieder den teuersten Wert der vergangenen zwölf Monate in die Statistik aufnehmen. Gleichzeitig verliert die US-Währung an Boden und notiert nahe dem Gleichstand mit dem Schweizer Franken bei CHF 1.0092. Da auf dem Rhein die Pegelstände der trockenen Witterung wegen nach wie vor tief sind, müssen die Öltransporte auf dem Rhein mit CHF 68.— pro Tonne entschädigt werden, was etwa dem Fünffachen üblicher Werte entspricht. Diese Facts der Heizölpreis-Bildung werden abgerundet durch eine ausgezeichnete Versorgungslage und eine schwache Nachfrage-Situation. Auch wenn die Ölvorräte in den USA diese Woche rückläufig sind, hat dies für die Bewertung des Ölvorrats-Gesamtbildes kaum Einfluss. Es ist zudem denkbar, dass die sinkenden Statistik-Werte nicht auf eine erhöhte Nachfrage schliessen lassen (wie an den Rohwarenbörsen zweckdienlicherweise interpretiert wird), sondern auf die reduzierte Kapazitäts-Auslastung der Raffinerien zurückzuführen ist. Die US-Ölvorräte sind insgesamt so hoch wie seit rund 20 Jahren nicht. Dass die Weltwirtschaft und damit die Ölnachfrage rasch wieder in die Gänge kommt, ist noch nicht bewiesen. Sicher ist, dass ab 1. Januar 2010 die Schweiz die CO2-Abgabe verdreifacht. Das verteuert über Nacht Heizöl um CHF 7.— pro 100 Liter. Diese Kosten vermeiden Sie am einfachsten mit einer frühzeitigen Bestellung vor dem 1. Dezember (damit im zu erwartenden Lieferstau ausreichend Zeit bleibt, Ihre Lieferung fristgerecht durchzuführen.













