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25 Jahre Einsatz für Organspende

06.10.200911:47 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Meilensteine in der Geschichte der Deutschen Stiftung Organtransplantation

Berlin, 06. Oktober 2009. 25 Jahre Einsatz für die Menschen auf der Warteliste und für die Angehörigen von Organspendern. 25 Jahre Bemühungen, den Willen von Verstorbenen umzusetzen. Und nicht zuletzt eine Steigerung der Organspende um über 25 Prozent von 2002 bis 2007.



Seit 25 Jahren ist die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) erster Ansprechpartner in Fragen der Organspende. Sie ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für Krankenhäuser erreichbar, wenn diese einen möglichen Spender mitteilen. Die Koordinierungsstelle schafft so die Grundlage für Transplantationen und trägt dazu bei, die Transplantationsmedizin in Deutschland zu fördern.

Seit Gründung der Stiftung am 7. Oktober 1984 ist viel geschehen und vieles hat sich verändert. Gleichgeblieben ist jedoch das Bestreben, den Patienten auf der Warteliste möglichst schnell mit einer Transplantation zu helfen. Ihr unermüdlicher Einsatz für das Leben und der über die Jahre gewachsene medizinische und organisatorische Wissensstand hat die DSO zu „dem“ Kompetenzzentrum für Organspende in Deutschland werden lassen.

Am Anfang stand die Dialyse
Bis in die 60er Jahre war für Patienten mit Nierenversagen die Dialyse die einzige Chance um zu überleben. In den Krankenhäusern gab es für die künstliche Blutwäsche jedoch kaum Behandlungsplätze. Um die Versorgung zu verbessern, wurde 1969 das Kuratorium für Heimdialyse e.V. (KfH) gegründet

Organübertragung wird zum erfolgreichen Verfahren
Neben der Dialyse entwickelte sich in dieser Zeit die Nierentransplantation zu einem bewährten Therapieverfahren. Mediziner hatten immer mehr Erfolg damit, ihren Patienten ein Leben ohne Dialyse zu ermöglichen und demzufolge nahmen die ersten Transplantationszentren ihre Arbeit auf.

Gründung der DSO
Am 7. Oktober 1984 gründete das KfH die gemeinnützige Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), mit dem Ziel, die Transplantation in Deutschland weiter zu fördern. Die Stiftungsaufgabe ist damals wie heute, den Prozess der Organspende effektiv und eigenständig zu koordinieren und damit die Voraussetzungen für mehr Transplantationen zu schaffen. Von da an koordinierte die DSO die Organspende zwischen den einzelnen Transplantationszentren, den umliegenden Krankenhäusern und der internationalen Organvermittlungsstelle Eurotransplant.

Transplantationsgesetz fordert eine Koordinierungsstelle
Mit den bundesweit ansteigenden Transplantationszahlen wurde eine gesetzliche Regelung für die Entnahme und Übertragung von Organen schließlich immer wichtiger. Anfang der 90er Jahre begann schließlich die Debatte um das Transplantationsgesetz (TPG). Bei den Anhörungen, an denen auch Mitarbeiter der DSO als Experten beteiligt waren, kristallisierte sich heraus, dass eine eigenständige, bundesweite Koordinierungsstelle für die Organspende erfolgversprechend war. Diese Aufgabe sollte auch weiterhin die DSO übernehmen. Die Organspende wurde zur Gemeinschaftsaufgabe erklärt und die Krankenhäuser wurden zur Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle verpflichtet. Zur Vorbereitung ihrer Tätigkeit als Koordinierungsstelle erfolgte die Trennung der DSO vom KfH.
Im Dezember 1997 trat das TPG in Kraft. Es regelt seitdem die Entnahme, Vermittlung und Übertragung von Organen, die nach dem Tod oder zu Lebzeiten gespendet werden.

Aufbau notwendiger Strukturen
Nun lag es erneut in den Händen der DSO, die nötigen Strukturen für die Zukunft aufzubauen. Zwischen Dezember 1997 und Juni 2000 etablierte die Stiftung sieben Organspenderegionen, um die flächendeckende Koordinierung der Organspende zu gewährleisten. Im Juni 2000 wurde die DSO als bundesweite Koordinierungsstelle offiziell beauftragt. Ihre Aufgaben wurden vertraglich mit der Bundesärztekammer, den damaligen Spitzenverbänden der Krankenkassen (heute Spitzenverband Bund der Krankenkassen) und der Deutschen Krankenhausgesellschaft festgelegt. Seitdem ist die DSO für den gesamten Organspendeprozess verantwortlich.

Um ihre Aufgabe effektiv zu erfüllen, arbeitet die DSO kontinuierlich daran, alle Abläufe im Prozess der Organspende weiter zu optimieren. Dazu gehören die Entwicklung eines zentralen Informationssystems für alle am Organspendeprozess beteiligten Partner, Fortbildungsprogramme für Krankenhausmitarbeiter sowie ein Ausbildungskonzept für Koordinatoren zur Angehörigenbetreuung. Seit dem Start der Initiative „Fürs Leben. Für Organspende.“ im Juni 2008 übernimmt die DSO mit der Information der Bevölkerung eine weitere wichtige Aufgabe.

Auch weiterhin sieht sich die DSO ihrem Ziel verpflichtet, im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles dafür zu tun, um das Leben der Menschen auf der Warteliste zu retten.

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