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Sorge um einen im Juni in Lhasa festgenommenen tibetischen Geschäftsmann

21.09.200908:14 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Sorge um einen im Juni in Lhasa festgenommenen tibetischen Geschäftsmann
Der verschwundene tibetische Geschäftsmann Sotop
Der verschwundene tibetische Geschäftsmann Sotop

(openPR) Zum Fest Saga Dawa, das nach dem tibetischen Mondkalender am 15. Tag des vierten Monats gefeiert wird, gedenken Buddhisten in aller Welt der Geburt, der Erleuchtung und des Eingangs ins Nirwana von Buddha Sakyamuni. Am 7. Juni, dem Tag, auf den das Fest nach westlichem Kalender dieses Jahr fiel, setzten die chinesischen Behörden in Lhasa Tausende von paramilitärischen Kräften ein, die an allen Ecken und Enden um den Jokhang Tempel und den Potala Palast herum patrouillierten. Dennoch umrundeten etwa 20 mutige tibetische Geschäftsleute und Händler die heiligen Stätten und riefen dabei „Sieg den Göttern“.

Diese Tibeter wurden von den Überwachungskameras erfaßt, und als sie nach Hause zurückkehrten, fielen die Sicherheitskräfte über sie her und nahmen sie fest. Ihnen wurde vorgeworfen, in aufrührerischer Weise gehandelt zu haben, weil sie andere Personen zu religiösen Akten wie der Darbringung von Opfergaben an die Götter und dem Tragen traditioneller tibetischer Kleidung angeregt hätten.

Später wurden jedoch alle Festgenommenen wieder auf freien Fuß gesetzt außer einem Beteiligten, dem 40jährigen Sotop aus der Gemeinde Kargang im Bezirk Jomda in Osttibet, der nun seit drei Monaten verschwunden ist. Sotop war einst Sprecher der ortsansässigen Tibeter und setzte sich bei der chinesischen Regierung für ihre Belange ein.

Seine Angehörigen, darunter auch sein in Indien lebender Bruder Gyurme, sind in großer Sorge um seine Gesundheit und sein Wohlergehen. Sie bitten die tibetische Regierung-im-Exil, Menschenrechtsorganisationen und die internationale Gemeinschaft, sie bei der Suche nach Sotop zu unterstützen.

Selbst die freigelassenen Tibeter stehen weiterhin unter Verdacht, ihre täglichen Bewegungen werden intensiv überwacht und sie leben in ständiger Furcht vor Schikanen und erneuter Festnahme durch die chinesischen Behörden.

Quelle: The Tibet Post International, http://www.tibetpost.net/

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