(openPR) Trotz zu erwartender Stimmenverluste für die eigene Partei wird der amtierende Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) als Gewinner aus der am Sonntag anstehenden Landtagswahl in Sachsen hervorgehen. Aussichtsreichster Koalitionspartner für die kommende Legislaturperiode ist die FDP unter ihrem Spitzenkandidaten Holger Zastrow. Denn während die Freien Demokraten einer aktuellen Wahlprognose des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge gegenüber 2004 sehr deutlich zulegen und drittstärkste Kraft werden können, kann die SPD ihr historisch schlechtes Wahlergebnis von vor fünf Jahren nur unwesentlich verbessern. Eine schwarz-gelbe Koalition kommt rechnerisch auf 51 Prozent der Wählerstimmen, die regierende Große Koalition aus CDU und SPD erreicht nur noch 47 Prozent (2004: 50,9%). Die rechtsextreme NPD wird der Prognose zufolge Stimmen verlieren, voraussichtlich aber erneut in den sächsischen Landtag einziehen.
Die aktuelle Wahlprognose von YouGov für die Landtagswahl 2009 in Sachsen sieht im Einzelnen wie folgt aus: CDU 37 Prozent (Wahlergebnis 2004: 41,1%), LINKE 22 Prozent (PDS: 23,6%), SPD 10 Prozent (9,8%), FDP 14 Prozent (5,9%), Grüne 6 Prozent (5,1%), NPD 6 Prozent (9,2%) und sonstige Parteien zusammen
5 Prozent (5,3%).
Bei der Frage nach dem bevorzugten Ministerpräsidenten liegt Amtsinhaber Stanislaw Tillich (CDU) mit 45 Prozent weit vor seinem Herausforderer André Hahn (LINKE), der 22 Prozent Zuspruch erhält. Die Zahl der unentschlossenen Wähler ist in Sachsen kurz vor der Wahl auf unter 20 Prozent zurückgegangen.
Die Prognose beruht auf einer Online-Wahlumfrage im YouGov Panel Deutschland. 1.000 wahlberechtigte Bürger aus Sachsen wurden im Zeitraum vom 24. bis 27. August 2009 repräsentativ befragt.
Das internationale Meinungsforschungsinstitut YouGov hat Online-Wahlprognosen in Deutschland in diesem Jahr bereits bei der hessischen Landtagswahl und bei der Europawahl erfolgreich eingesetzt. Bei der Hessenwahl gelang den Wahlforschern von YouGov sogar eine genauere Voraussage des Wahlergebnisses als den etablierten Wahlforschungsinstituten, die bei ihren Prognosen in der Regel mit telefonischen Umfragen arbeiten.
Ansprechpartner für Rückfragen: Holger Geißler (Vorstand YouGov Deutschland) – Tel.: +49 (0)221 42061-344 – E-Mail: ![]()





