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Erneut gemeinsame Fraktion von SPD, Freie Wähler und Die Linke

17.06.200917:05 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Erneut gemeinsame Fraktion von SPD, Freie Wähler und Die Linke
NEIN zu Nazis: Klare Orientierung der SPD-Mittelsachsen
NEIN zu Nazis: Klare Orientierung der SPD-Mittelsachsen

(openPR) Die SPD im sächsischen Kreisverband Mittelsachsen mit ihrem jungen Vorsitzenden Henning Homann (29) ist allemal für eine Überraschung gut. Noch fast vier Jahre jünger ist der zum Vorsitzenden der gemeinsamen Stadtratsfraktion von SPD, Freien Wählern und DIE LINKE in der mittelsächsischen Stadt Hainichen wiedergewählte Sozialdemokrat Kay Dramert.

Während die Parteien an vielen Stellen noch immer in politische Grabenkämpfe und ideologisch bedingte Nachhutgefechte aus der DDR-Geschichte verstrickt sind, zeigen in Sachsen junge Sozialdemokraten, wie es auch anders geht. Unbeleckt von persönlichen Ressentiments und oder traumatischen Erfahrungen schmieden sie auf der kommunalen Ebene Bündnisse, die mittel- bis langfristig in ihre Partei ausstrahlen könnten. Die Fraktion stellt im Hainichener Stadtrat nicht nur die Mehrheit, sondern zeigt auch keinerlei Scheu, sich beim sozialdemokratischen Fraktionsvorsitzenden zum gemeinsamen Grillnachmittag zu treffen, um ihre gemeinsamen Interessen auch im informellen Rahmen abzustecken. Anderenorts tut sich die SPD dagegen noch immer mehr als schwer bei der Zusammenarbeit insbesondere mit der Linken. Anders hier, zumal die Bevölkerung den unverkrampften Umgang in der Dreierkonstellation bei der Kommunalwahl am 7. Juni erneut honoriert hat. Der SPD als der stärksten Kraft im Bündnis fiel dabei wieder der Fraktionsvorsitz zu. Schwarz-Gelb hat das Nachsehen.

Die beiden jungen Sozialdemokraten treten auch für ihre Partei bei der Landtagswahl in Sachsen am 30. August an. Der in Roßwein ansässige Henning Homann ist Direktkandidat im Wahlkreis Döbeln und wurde mit dem als sicher geltenden Listenplatz 12 ausgestattet. Kay Dramert bewirbt sich im Wahlkreis Mittweida I. Sie gehören beide zu denjenigen Kandidaten, die auch unbefangen über die Fehler der SPD in der Bundespolitik sprechen und sich anschicken, mit der Rückbesinnung auf eine traditionell sozialdemokratische Werteorientierung verloren gegangenes Terrain wieder zu erobern. Verblüffend für viele Beobachter, dass gerade die jungen Kandidaten keinerlei Probleme damit zu haben scheinen, mit Begrifflichkeiten wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität umzugehen und für die der demokratische Sozialismus eine aktuelle Perspektive darstellt.

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