(openPR) Roßwein/Dresden/Görlitz. Seit Jahren kooperieren die Hochschule Mittweida-Roßwein und das Herbert-Wehner-Bildungswerk eng miteinander, wenn es darum geht, über die deutsche Nazi-Vergangenheit aufzuklären. Jetzt greifen sie in die aktuelle Wahlauseinandersetzung ein. Mit einer Fahrt nach Niederschlesien soll Druck gemacht werden gegen den antipolnischen NPD-Wahlkampf. Motoren der Zusammenarbeit sind auf Seiten des Herbert-Wehner-Bildungswerks Dr. Christoph Meyer und Prof. Matthias Pfüller von der FH in Roßwein.
In Roßwein selbst muss gerade Henning Homann, der junge SPD-Kandidat zur Landtagswahl in Sachsen am 30. August am eigenen Leibe erfahren, was es bedeutet, ins Fadenkreuz der Nazis zu geraten. Nacht für Nacht werden seine Plakate gestohlen oder mit rechtsextremen Parolen beschmiert.
Den perfiden Geschichtsfälschungen, wie sie in NPD-Parolen von der "polnischen Invasion" zum Ausdruck, wird die historische Wahrheit zum Überfall der Nazis auf Polen gegenüber gestellt, mit dem am 1. Sept. 1939 der zweite Wltkrieg begann.
Im Mittelpunkt des Seminars stehen der Zweite Weltkrieg sowie die Vertreibung aus deutscher und polnischer Sicht. Neben einem Besuch des Schlesischen Museums zu Görlitz wird anhand des Austauschs zwischen den Generationen die Bedeutung der eigenen Heimat erfragt.
Anmeldungen und Nachfragen.
17. bis 20. September 2009, Bildungsfahrt nach Niederschlesien.
http://www.wehnerwerk.de,
Tel. 0351- 8 04 02 20
eMail info(at)wehnerwerk.de
Die Bildungsfahrt wird aus Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert










