(openPR) Wie die Döbelner Lokalausgabe der Sächsischen Zeitung in ihrer Ausgabe vom 11. August berichtet, ist es erneut in der sächsischen Stadt zu einem ernsthaften Übergriff eines Neonazis gekommen. Laut Polizeiangaben habe ein NPD-Wahlhelfer einem FDP-Mann ins Gesicht geschlagen.
Zuletzt war der in Roßwein ansässige SPD-Landtagskandidat Henning Homann (29) mehrfach das Ziel neonazistischer Aktivitäten geworden. Allein der Sachschaden, der durch die Zerstörung und das Beschmieren von SPD-Plakaten mit neonazistischen Parolen entstanden ist, beläuft sich inzwischen auf über 2000 Euro. Auch die CDU wurde bereits Opfer entsprechender Attacken.
Homann hat dem Gegenkandidaten von der der FDP, Rocco Werner, seine Solidarität versichert. Er erklärte: „Ich verurteile diesen feigen Angriff aufs das Schärfste. Es darf nicht sein, dass Rechtsextremisten jetzt direkt auf die demokratischen Parteien und ihre Repräsentanten losgehen. Hier muss rechtsstaatlich und gesellschaftlich reagiert werden.“
Seitens der Bevölkerung wurde zwischenzeitlich auch Kritik am Vorgehen der Polizei laut. Besorgte Eltern äußerten sich dahin gehend, dass sie von der Polizei mehr Schutz gegen rechtsextreme Gewalt erwarten. Schließlich hätten rechtsextreme Delikte in den vergangenen Jahren stark zugenommen.







