(openPR) Die US-Währung verliert an Wert, sinkt unter CHF 1.06 – gleichzeitig fährt der Ölpreis in London und New York eine Etage höher und notiert heute Morgen bei USD 72.50, was gegenüber gestern einer erheblichen Verteuerung von USD 2.50 entspricht. Dafür ist kein fassbarer Grund erkennbar, sieht man davon ab, dass an den Aktienmärkten die Kurse steigen und viel neues Spielgeld in die Finanz- und Rohwarenmärkte fliesst. Hier herrscht Optimismus. Die ersten Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung werden in Form erhöhter spekulativer Aktivitäten gefeiert. Die Wetten auf steigende Kurse laufen auf vollen Touren. Grundlage dafür sind Leitzinsen nahe Null. Sie erleichtern Spekulieren mit kostenlos erhältlichen Krediten. Weniger optimistisch ist die Stimmung in der realen Wirtschaft, wo die Krise teilweise erst zu greifen beginnt. Die Arbeitslosenzahlen schnellen weiter in die Höhe, die Industrieländer schreiben Rekord-Defizite. Die Konsumentenstimmung ist ‚im Keller’. In der Ölwelt trifft deshalb eine deutlich abgeschwächte Nachfrage auf ein Überangebot, volle Lager und auf erhebliche Förderreserven. Würden nur diese Faktoren zählen, müsste der Ölpreis tiefer liegen. Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, vor dem 1.Januar 2010 den Heizöl-Vorrat zu ergänzen. Auf diesen Zeitpunkt führen die Schweizer Behörden die CO2-Abgaben-Erhöhung durch. Sie wird bei der aktuellen Erhöhung CHF 7.— pro 100 Liter kosten und eine spürbare Teuerung auslösen, die mit frühzeitigem Bestellen einfach vermeidbar ist.











