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Auf dem Weg zur „Easy Economy“

10.06.200911:26 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Die postindustrielle Gesellschaft fördert flexible Arbeitsorganisation

Berlin - Büros mit Fußballkicker, Obstkörben und bunten Büromöbeln scheinen in Deutschland schon zu Avantgarde-Erscheinungen des modernen Arbeitslebens zu zählen. Für den Publizisten Markus Albers, Autor des Buches „Morgen komme ich später rein“ morgenkommichspaeterrein.de, sind diese Anreize eher ein Feigenblatt, um Mitarbeiter auf Effizienz zu trimmen. An starren Arbeitszeiten und Organisationsmethoden hat sich wenig geändert. „Vorbild des in Deutschland heute am weitesten verbreiteten Bürokonzeptes, des Einzelbüros, sind die im 16. Jahrhundert in Florenz gebauten Uffizien, von denen sich das englische Wort für Büro ableitet: ‚office’“. Freie Arbeitsgestaltung ist weitgehend noch Fehlanzeige. Es gilt immer noch das Motto „Ich sitze im Büro, also arbeite ich“. Ob man die Wand anstarrt, in der Nase popelt, die Minuten bis zum Feierabend zählt oder Kollegen nervt, spielt keine Rolle. Die alten Strukturen der Industriegesellschaft funktionieren immer schlechter: Abgesessene Kernarbeitszeit und exzessive Überstunden würden zwar immer noch als Beweis für echtes Engagement gelten. In Wirklichkeit erleiden wir durch Langeweile und Ineffizienz am Arbeitsplatz enorme volkswirtschaftliche Verluste.



Dabei sind wir schon längst eine Wissens- und Dienstleistungsökonomie. Ein Großteil der Menschen arbeitet in Informations- und Serviceberufen. Galt bisher die Maxime „Arbeiten in einer festen Struktur, am fixen Ort und zur bestimmten Zeit, so erlauben neue Entwicklungen der IT- und TK-Branche das „Arbeiten mit wem, wo und wann man will“. Gesucht werden in der „Easy Economy“ nach Auffassung von Markus Albers vor allem Experten, die per Definition mobil und flexibel arbeiten.

Nach einer BITKOM-Umfrage arbeiten zwar derzeit nur zehn Prozent der Berufstätigen in Deutschland ganz oder zeitweise von zu Hause aus. Aber 62 Prozent wünschen sich regelmäßige Arbeit im Home-Office, 41 Prozent an einigen Tagen in der Woche und 21 Prozent sogar täglich. 28 Prozent der befragten Arbeitnehmer gehen am liebsten jeden Tag ins Büro. Der Wunsch nach einem Home-Office ist bei den 30- bis 49-Jährigen am stärksten ausgeprägt. Drei Viertel der Befragten in dieser Altersgruppe will regelmäßig zu Hause arbeiten oder tut dies bereits. Die technischen Voraussetzungen sind vorhanden. „Heute kann fast jeder Büroarbeitsplatz zu geringen Kosten an den heimischen Schreibtisch verlegt werden“, sagt BITKOM-Präsident Profesor August Wilhelm Scheer. Eine schnelle Internetverbindung ermögliche den Zugriff auf Anwendungen, Datenbanken und Kommunikationssysteme des Arbeitgebers.

„Gerade in größeren Unternehmen ist die technische Integration von Mitarbeitern außerhalb der Unternehmensstandorte bereits Standard. Das betrifft mobile Mitarbeiter, Home-Office-Arbeitsplätze wie auch sogenannte nomadisierende Mitarbeiter, die mobil oder von wechselnden Standorten arbeiten“, bestätigt Andreas Latzel, Deutschlandchef von Aastra http://www.aastra.de. Die technische Integration erfolge dabei über Internet-Zugänge, die mittels eines so genannten Virtual Private Networks (VPN) für gesicherte Datenverbindungen zu den Unternehmensstandorten genutzt werden, und über SIP für IP-Telefone oder IP-Kommunikationsprogramme auf dem PC oder Notebook. „Diese SIP-Anbindung erlaubt dem Mitarbeiter die gleichen Funktionalitäten wie an jedem anderen Telefonendgerät im Unternehmen. Mobiltelefone werden dabei über das GSM-Netz und eine Mobile Extension Funktion integriert - sie funktionieren ebenfalls wie eine Nebenstelle im Unternehmen“, so Latzel. Die leicht in die ITK-Struktur des Unternehmens integrierbaren Unified Communications-Lösungen von Aastra kämen letztlich dem Mitarbeiter, dem Unternehmen und sogar der Umwelt zugute. Mit der Verbreitung dieser Technologien werde auch die allgemeine Akzeptanz von flexiblen und mobilen Arbeitsbedingungen steigen.

Die ökonomische Metamorphose zur „Easy Economy“ sei nicht mehr aufzuhalten, glaubt auch Markus Albers. Mit einer Schönwetter-Thematik habe das nichts zu tun. Es sei vielmehr ein Programm zur Beschleunigung von Innovationen und zur Optimierung von Prozessen. „Sie hilft Unternehmen, die klügsten Köpfe anzuziehen, die besten Produkte zu entwickeln und nebenbei noch Immobilienkosten zu sparen, weil Büros bis zu 50 Prozent kleiner sein können, wenn nicht mehr jeder jeden Tag 9to5 am Schreibtisch sitzt. Insofern ist der Schritt zur Easy Economy die beste Vorbereitung für wirtschaftlich schwierigere Zeiten“, prognostiziert Albers. Die Krise beschleunige überfällige Anpassungen der konventionellen Organisationsstrukturen erfolgen, die so zunehmend den Anforderungen einer postindustriellen Arbeitswelt.

Auch Wilhelm Bauer vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation http://www.iao.fraunhofer.de geht nicht von einem kurzfristigen Trend aus. Es bewege sich alles in Richtung einer Easy Economy. Aktienmärkte seien volatil, aber technologischer, arbeitsorganisatorischer und gesellschaftlicher Wandel findet vor längeren Zeithorizonten statt und ist darum vergleichsweise stabil. Also: Aktuelle Wirtschaftkrise hin oder her - wir werden in Zukunft mit Hilfe moderner Technik arbeiten, wann und wo wir wollen. Eine Meldung von NeueNachricht. Für den Inhalt ist NeueNachricht verantwortlich.

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