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Demographie-Risiken bleiben unerkannt - Demographischer Wandel erfordert nachhaltige Personalstrukturen

(openPR) Düsseldorf, 27. Mai 2009 - Aktuelle Studien und Einschätzung von Demographie-Experten zeigen: Große Unternehmen, aber auch der Mittelstand, setzen einseitig auf die Verjüngung der Belegschaft und Qualifikation vor allem der Jüngeren, statt ausreichend Ältere gezielt zu qualifizieren. Auch fehlen in vielen Unternehmen aussagekräftige Personalstrukturanalysen. Für Unternehmen im demographischen Wandel ist aber eine nachhaltige Personalstruktur eine zentrale Voraussetzung zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit. Das rebequa Programm (Regionale Beratung und Qualifizierung) hat 15 Kennzahlen für betriebliche Demographie-Festigkeit entwickelt.



Der demographische Wandel ist mit 55 Prozent für die Mehrheit der Betriebe ein "wichtiges bis sehr wichtiges Thema", stellt die aktuelle Studie der Commerzbank "Abschied vom Jugendwahn“ fest. Dieser Wandel ist eine Herausforderung für die Führung der Unternehmen, eine leistungsfähige Belegschaft zu erhalten.

Die Belegschaftsstruktur wird aber, ob im Mittelstand oder in Großunternehmen, oft nicht systematisch genug untersucht. Meistens existiert nur eine Beschreibung der Kernthemen, stellt Carsten Baye, rebequa Programmleiter, fest. So kann kaum ein Unternehmen die Frage beantworten, bei welcher Höhe der Fehlzeit es mit welchem Konzept eingreift. Auch der wichtige Indikator „Offene Stellen“ wird unterschätzt, so der Demographie-Experte. „Viele Unternehmen wissen schlichtweg nicht, wie lange offene Stellen unbesetzt bleiben. Dies sagt aber viel über die Attraktivität des Unternehmens oder über einen Fachkräftemangel aus.”
Bei der Weiterbildung sieht die aktuelle Commerzbank-Studie Handlungsbedarf: 85 Prozent der befragten mittelständischen Geschäftsführer wollen sich mit der Weiterbildung von jüngeren Mitarbeitern auf den demographischen Wandel vorbereiten. Nur 44 Prozent der Unternehmen sind bereit, Ältere weiter zu qualifizieren. Um effektiv zu investieren, sollten Unternehmen gezielt ältere Mitarbeiter qualifizieren und Weiterbildungsmaßnahmen differenziert nach Alter, Geschlecht, Dauer und Ergebnis betrachten. Oft werden nur Umfang und Kosten erfasst, nicht aber, ob die Investition sich positiv auf die Motivation und damit Produktivität auswirkt.

Zur Feststellung einer nachhaltigen Personalstruktur hat das rebequa Programm 15 Kennzahlen entwickelt und diese qualitativ wie quantitativ differenziert aufgeschlüsselt. Diese Kennzahlen sind aus der Demographie-Beratung zahlreicher Unternehmen seit 2006 entstanden. Die Bundesregierung unterstreicht diesen Ansatz. Es sei "absolut erforderlich, Chancen und Risiken des demographischen Wandels frühzeitig zu erkennen und Erfolg versprechende Anpassungsstrategien zu identifizieren," so der Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg.

Die 15 Kennzahlen von rebequa liefern ein System zur Feststellung der betrieblichen “Demographie-Festigkeit” unabhängig von Branche und Organisationsform. Weitere Informationen zum Thema unter www.rebequa.de.

Weitere Hinweise zu den 15 Kennzahlen
Das Kennzahlensystem von rebequa erfasst die wichtigsten 15 Indikatoren im Bereich Personalmanagement. Dazu gehören die Themen Altersstruktur der Belegschaft, mittelfristiger Fachkräftebedarf, Weiterbildung, Gesundheitsmanagement, Fluktuation und Fehlzeiten. Das Kennzahlen-System ermittelt die Qualität und die Perspektiven der Personalstruktur unabhängig von einzelnen Maßnahmen und/oder eingesetzten Instrumenten. Nach Auswertung der Kennzahlen kann der Betrieb systematisch und aufeinander abgestimmt weitere Aktivitäten planen und durchführen, um Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten bzw. “demographiefest” zu bleiben.

Zur Commerzbank-Studie:
http://www.bildungsspiegel.de/news-zum-thema/studie-abschied-vom-jugendwahn.html?Itemid=516

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