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Weniger Kinder, mehr ältere Menschen – was tun als Kommune?

18.05.201122:15 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Weniger Kinder, mehr ältere Menschen – was tun als Kommune?

(openPR) Günzburg, 17.05.2011. Deutsche Kommunen stehen vor einer großen Herausforderung: Es gilt die Folgen des demographischen Wandels zu erfassen und die kommunale Arbeit danach auszurichten. „Demographie Kommunal“ unterstützt mit seinem neuesten Modul „Demographie-Check“ Städte und Gemeinden, Aufgaben, die sich im Zuge des demographischen Wandels ergeben, zu bewältigen.



Welcher Ortsteil beherbergt die meisten Kinder? Welcher Stadtteil benötigt das größte Angebot für Kinderkrippen, -gärten und Schulen? Welches Quartier zeigt die stärkste Abwanderung? Wo leben alleinstehende Senioren in unserer Gemeinde? Welcher Stadtteil benötigt das größte Angebot an kultursensibler Pflege? Diese Fragen müssen sich Kommunen heute stellen. Doch die Beantwortung fällt nicht immer leicht.

In Deutschland betrifft der Wandel der Bevölkerungsstruktur alle Belange des öffentlichen Lebens und macht vor keiner Kommune halt. Die Bevölkerung einer Kommune kann als heterogene Zusammensetzung von Individuen verstanden werden. Doch wie ist die kommunale Bevölkerung in ihrer Zusammensetzung (z.B. Alter, Familienstand) aufgebaut? Da die amtliche Statistik nur bis zur Gemeindegrenze reicht, haben Kommunen oftmals ein Informationsdefizit. Ihnen fehlt in vielen Fällen die straßenzugsgenaue Information über die Bevölkerungszusammensetzung. Senioren und Hochbetagte gehören zu einer Personengruppe, die infrastrukturell und dienstleistungsbezogen in einer Kommune einer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen. Dies liegt zum einen an ihrem zahlenmäßigen Wachstum sowie zum anderen an ihrem speziellen Bedarf von Leistungen und infrastrukturellen Einrichtungen. Die andere wichtige Gruppe ist die der Kinder sowie die Frage nach deren Verteilung auf das Stadt- bzw. Gemeindegebiet. Kommunen müssen wissen wo, wie viele Kinder, welchen Alters leben, um Familien bei der Kinderbetreuung entsprechend unterstützen zu können.

Wie sieht es also mit der Zahl der Kinder, aber auch der Senioren und Hochbetagten innerhalb der einzelnen Kommunen aus? Gibt es Unterschiede in den Stadtteilen und Quartieren?
Die genaue Analyse der Ortsbevölkerung auf kleinräumiger Ebene, von Stadtteilen bis Straßenzügen, ermöglicht den Kommunen eine realistische Sichtweise als Grundlage für zukunftssichere Handlungskonzepte. Doch wie erhalten Kommunen diese Informationen?

„Die Aufschlüsselung nach Einzeljahrgängen stellt als Grundlagenstatistik einen wichtigen Informationsmehrwert für Planungen im Bereich der sozialen Infrastruktur dar.“, so Markus Schöfer, der Mitbegründer von „Demographie Kommunal“, dem Dienstleister in Sachen Bevölkerungsstrukturanalyse und demographischer Wandel. „Demographie Kommunal“ fertigt für Kommunen anonymisierte, personengenaue Bevölkerungsstatistiken an. „Durch Angaben zur natürlichen Bevölkerungsentwicklung, eine Wanderungsanalyse und die Ermittlung des Jugend- und Altenquotienten werden den Kommunen Planungsebenen geliefert, mit denen sich effizienter und effektiver arbeiten lässt.“, ergänzt Schöfer. Personen- und straßenzugsgenaue Informationen helfen bei der Vermeidung von Fehlinvestitionen. Die Abwägung in Entscheidungsphasen fällt somit leichter. Sowohl der Ist-Zustand der Bevölkerung jeder Kommune, als auch die dynamischen Prozesse (Geburten und Sterbefälle sowie Wanderungsbewegungen) können mit dem höchsten, verfügbaren Detailgrad, optisch aufbereitet, wiedergegeben werden. Schöfer benennt die Wanderungsmotivforschung als zusätzliches Mittel zur Klärung spezifischer Aspekte, wie beispielsweise stadtteilbezogener Unterschiede und Gründe für ausgeprägte Wanderungsbewegungen.

Detaillierte Informationen über die kleinräumige Bevölkerungsentwicklung in den Orts-beziehungsweise Stadtteilen oder Quartieren können kommunale Planungen auf eine solide, anonymisierte und personengenaue Datengrundlage stellen. Mit dem Modul „Demographie-Check“ haben Kommunen ein Hilfsmittel dem demographischen Wandel zu begegnen.

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