(openPR) STRASSBERG – Vor zehn Jahren wurde das Pflegeheim Haus St. Verena der Liebenau – Leben im Alter (Stiftung Liebenau) inmitten der Gemeinde Straßberg bezogen. Das Jubiläum war Mitte Juni für die Verantwortlichen ein guter Grund mit den Bewohnern, Mitarbeitern und den Vertretern der Kommune zu feiern.
Gemeindeintegriert leben
„Heutzutage ist der Wunsch nach wohnortnahen, kleinen Pflegeeinrichtungen vorherrschend“, erläuterte Dr. Alexander Lahl, Geschäftsführer der Liebenau – Leben im Alter nach dem ökumenischen Gottesdienst, mit dem der evangelische Pfarrer Ernst Nestele und Pfarrer Hubert Freier von der katholischen Kirche die Feier begannen. Menschen möchten auch als Senioren in ihre Heimatstadt oder -gemeinde integriert leben und sich altersgerecht bewegen und betätigen können. Nicht nur die Arbeit der Stiftung Liebenau unterliege dem ständigen Wandel, auch die Kultur des Alterns habe sich geändert.
Vorausschauendes Handeln
„Wir haben uns als einer von wenigen Trägern von Pflegeeinrichtungen frühzeitig bewusst auf die Fahnen geschrieben, kleine, wohnortnahe, quartiersintegrierte Häuser umzusetzen“, so Lahl. Das Haus bietet Platz für 30 ältere Menschen aus Straßberg und Umgebung. Jedoch sei nicht nur die Architektur für eine gute und zeitgemäße Pflege und Betreuung wichtig. Neben der professionellen Pflege nannte er zwei weitere Elemente: die familiäre und die auf bürgerschaftlichem Engagement gründende Pflege. Der Einrichtungsleiterin Dagmar Niedermeier und ihrem Team attestierte er, eine Atmosphäre wie in einer Großfamilie zu schaffen.
Zusammenarbeit vieler Akteure
Für kleinteilige, familiäre Einrichtungen ist die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Kommune unverzichtbar. Daher galt sein Dank auch Bürgermeister Markus Zeiser, seinem Vorgänger Manfred Bopp ebenso wie dem Gemeinderat. Gute Kontakte zu Kirchengemeinden, Vereinen und Initiativen seien für die Zusammenarbeit und die gute Betreuung von älteren Menschen in ihrer Heimatgemeinde ebenfalls unentbehrlich.
Bürgermeister Markus Zeiser zitierte die Griechen: „Ehre das Alter.“ Kommunen hätten nicht nur den Anspruch Einrichtungen für Kinder und Familien wie Kindergarten- oder Krippenplätze bereitzuhalten. Sie hätten auch den älteren Bürgern gegenüber eine Verantwortung. Der wolle man sich mit Angeboten wie dem Haus St. Verena stellen. Der Stiftung Liebenau und ihrer Tochtergesellschaft dankte er für die „wunderschöne Einrichtung“.
Fest spiegelt Atmosphäre
Die Feier wurde musikalisch begleitet von den Zollerlandchören Straßberg, die mit Songs verschiedener Genres für gute Stimmung sorgten. Das Publikum verlangte nach verschiedenen Ohrwürmern begeistert nach Zugabe. Hausleiterin Dagmar Niedermeier meinte: „Wir wollten ein lockeres, lustiges Fest, das unsere Atmosphäre im Haus widerspiegelt.“ Das ist ihr gelungen, ebenso wie die herzliche und professionelle Pflege der Senioren im Haus.
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Weitere Infos zur Liebenau - Leben im Alter gGmbH der Stiftung Liebenau finen Sie unter www.liebenau-lebenimalter.de
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