(openPR) Wegner/Schatz: Am Religionsunterricht hängt nicht die Zukunft Berlins!
Am 26. April 2009 entscheiden die Berlinerinnen und Berliner darüber, ob die Schülerinnen und Schüler in Berlin künftig wie in den übrigen Bundesländern auch zwischen den Unterrichtsfächern Ethik und Religion wählen können. Dabei ziehen die Gegner der Wahlmöglichkeit, zu denen neuerdings auch die Spandauer SPD gehört, mit fadenscheinigen Argumenten ins Feld.
Kai Wegner, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der CDU Spandau:
"Wenn selbsternannte Integrationsexperten wie auch Mitglieder der Spandauer SPD behaupten, dass Schülerinnen und Schülern nur durch das Fach Ethik eine Chance auf Integration haben und es beim Volksentscheid um ihre Zukunft gehe, wundere ich mich doch sehr. Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass zahlreiche Vereine und Initiativen wie zum Beispiel die Spandauer Jugend e.V. oder die Deutsch-Arabische Freundschaft e.V. nichts zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund beitragen! An der Frage der Wahlmöglichkeit zwischen Ethik- und Religionsunterricht scheitern keine Integrationsbemühungen! Wenn dem so wäre, wäre das eine hausgemachte Bankrotterklärung der rot-roten Koalition in Berlin, da der Integrationsbedarf seit der Einführung des Ethikunterrichts 2006 nicht gesunken ist!"
Die Spandauer CDU unterstützt auch im Vorfeld des Volksentscheides wieder die Evangelische und Katholische Kirche in Spandau und das Aktionsbündnis "Freie Wahl" und tritt für einen Wahlpflichtbereich Ethik/Religion ein.
Thorsten Schatz, Pro Reli-Beauftragter der CDU Spandau:
"Faktisch herrscht an Berliner Schulen ein staatlich verordneter Einheitszwang zu Ethik, eine wirkliche Wahlfreiheit zwischen Ethik und Religion besteht nicht. Wir wollen einen Wahlpflichtbereich Ethik/Religion. In der Fächergruppe könnte dann jeder Schüler, jede Schülerin zusammen mit den Eltern selbst bestimmen, ob sie - je nach weltanschaulicher Grundüberzeugung - lieber Ethik besuchen, oder am jeweiligen Religions- oder Weltanschauungsunterricht teilnehmen wollen: Eine freie Wahl zwischen gleichwertigen Alternativen. Auch das ist Toleranz."
Ab dem 23. März 2009 können unter www.wahlen-berlin.de oder im Bezirkswahlamt kostenlos Briefwahlunterlagen beantragt werden.
Kai Wegner und Thorsten Schatz abschließend:
"Liebe Spandauerinnen und Spandauer, gehen Sie wählen! Stimmen Sie für die Wahlmöglichkeit und gegen die Zwangsethik! Verleihen Sie der Demokratie neues Leben! Jede Stimme zählt!"






