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Chinas Verweigerung im Tibet-Dialog verlangt klare Worte der Bundesregierung

10.11.200812:56 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Berlin, 10.11.2008 – Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) fordert die deutsche Bundesregierung auf, Peking gegenüber konsequent für Tibet einzutreten. Nachdem die chinesische Führung heute erklärt hat, dass es niemals irgendeine Form der Selbständigkeit für Tibet geben werde, ist eine Besserung der Situation in Tibet in weite Ferne gerückt.

„Nach dem Ende der Olympischen Spiele zerstört die chinesische Regierung endgültig auch die letzten Hoffnungen, dass eine Lösung der Tibet-Frage im gemeinsamen Dialog gefunden werden kann“, erklärt Wolfgang Grader, Vorsitzender der TID. „Der harte Kurs, den China in Tibet selbst und jetzt auch bei den Gesprächen über Tibets zukünftigen Status demonstriert, erfüllt uns mit großer Sorge.“

Grader weiter: „Nur mit starker internationaler Unterstützung kann für die Menschen in Tibet jetzt etwas erreicht werden. Die Bundesregierung ist in der Verantwortung, von China eine Öffnung Tibets, die Einhaltung der Menschenrechte und die Suche nach einer tragfähigen Lösung für den Tibet-Konflikt zu verlangen.“

Im anstehenden deutsch-chinesischen Rechtsstaatsdialog sollte deutlich auf die Einhaltung der Standards für faire Gerichtsverfahren hingewiesen werden. Mehr als 1000 Tibeter werden seit den Unruhen im März dieses Jahres festgehalten, ohne dass ihr Aufenthaltsort oder ihre Anklage bekannt sind.

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