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Kein Rauchverbot mehr nötig?

06.11.200807:33 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Kein Rauchverbot mehr nötig?
Technischer Nichtraucherschutz macht es möglich: Raucher können rauchen und trotzdem wird niemand durch den Tabakqualm belästigt oder gefährdet.
Technischer Nichtraucherschutz macht es möglich: Raucher können rauchen und trotzdem wird niemand durch den Tabakqualm belästigt oder gefährdet.

(openPR) Technische Lösung kann Nichtraucherschutz sicherstellen

Die Nichtraucherschutzgesetze machen den Gastwirten keine Freude. Nach Angaben des Deutschen Hotellerie- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) verzeichnen viele kleine Kneipen bereits jetzt Umsatzeinbußen von mehr als 20 Prozent.

Und auch die Zukunft sieht nicht viel besser aus: Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes sind die Bundesländer verpflichtet, die gesetzlichen Regelungen zum Nichtraucherschutz bis Ende 2009 neu zu fassen. Möglich wäre eine Lockerung des Rauchverbotes für kleine Gaststätten und Kneipen unter 75 qm, wie sie übergangsweise in vielen Bundesländern praktiziert wird. Möglich ist aber auch ein totales Rauchverbot in allen Gastronomiebetrieben.

Einen besonderen Weg geht das Land Nordrhein-Westfalen. Im Nichtraucherschutzgesetz aus dem Düsseldorfer Arbeitsministerium ist festgeschrieben, dass Ausnahmen vom Rauchverbot möglich sind, wenn der Nichtraucherschutz durch technische Vorkehrungen sichergestellt wird (§3 Abs. 8 NiSchG NRW). Technischer Nichtraucherschutz – konkret heißt das: Schutz der Nichtraucher durch den Einsatz von Raucherkabinen oder Luftreinigern. Moderne Rauchfilter entfernen mehr als 99 Prozent aller Schadstoffe aus der Raumluft – so das Ergebnis einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherungen. Der gesundheitliche Schutz anwesender Nichtraucher ist somit sichergestellt. Ist der technische Nichtraucherschutz also die Lösung für die Gastronomie? Auf diese Möglichkeit setzen immer mehr Gastwirte und Verbände. Denn ein totales Rauchverbot könnte die deutschen Gastronomen besonders hart treffen: „Tausende Kneipenwirte fürchten um ihre Existenz“, warnt Ernst Fischer, Vorsitzender des DEHOGA-Bundesverbandes.

Dabei befürworten viele Gastwirte den Nichtraucherschutz. „Der gesundheitliche Schutz von Gästen und Angestellten spielt auch in der Gastronomie eine wichtige Rolle“, weiß Lothar Wuttke zu berichten. „Außerdem sind drei Viertel aller Deutschen Nichtraucher. Auf diese Zielgruppe kann kaum ein Kneipeninhaber verzichten“, so Wuttke, Geschäftsführer des Lünener Unternehmens Green-Line. Die Firma ist mit einer Vielzahl individueller Lösungen für Eckkneipen, Raucherclubs, separate Raucherräume oder Raucheraußenbereiche seit fast 20 Jahren erster Ansprechpartner in allen Fragen rund um den technischen Nichtraucherschutz. Lothar Wuttke hat inzwischen mit tausenden von Betriebsinhabern gesprochen. Sein Fazit: „Der technische Nichtraucherschutz ist für die Gastwirte die Lösung des Rauch-Problems. Die Raucher können rauchen und trotzdem wird niemand durch den Tabakqualm belästigt oder gefährdet.“

Weitere Informationen unter www.green-line.de

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