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Mehr Tierschutz durchsetzen

31.10.200814:56 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Mehr Tierschutz durchsetzen
Auch der neue Käfig ist kein lebensraum für Legehennen!  © AGfaN
Auch der neue Käfig ist kein lebensraum für Legehennen! © AGfaN

(openPR) Von der neuen Ernährungsministerin, Frau Ilse Aigner, erwarten Tierfreunde ein engagiertes Eintreten für effektiven Schutz der landwirtschaftlich genutzten Tiere. Es sei nicht länger hinnehmbar, dass weiterhin Abermillionen Geflügeltiere, Mastschweine sowie Mastrinder in tierquälerischen Haltungssystemen dahinvegetieren müssen, damit Eier und Fleisch zu Ramschpreisen angeboten werden können. Ministerin Aigner sei deshalb schlecht beraten, wenn sie sich wie ihr Vorgänger allein den vom Bauernverband und anderen Lobbyverbänden des Agro-Business verfolgten profitorientierten Zielen verpflichtet fühle.

„Die Mehrheit der Verbraucher fordert einen weitaus besseren Tierschutz für Legehennen, Puten, Enten, Gänse, Schweine und Rinder“, so Eckard Wendt, Vorsitzender des Tierschutzfachverbands „Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung“ e. V., Hamburg (AGfaN). Es gehe nicht an, dass Legehennen, Puten und sogenannte „Flugenten“ immer noch durch Schnabelkürzen an die schlechten Haltungssysteme angepasst werden, um Kannibalismus vorzubeugen. Auch Tageslicht, das für die Stärkung des Immunsystems unerlässlich ist, dürfe den Tieren nicht vorenthalten werden. Die ohnehin durch die Verlängerung der Übergangszeit ausgedehnte Nutzung der Legekäfige müsse zum Jahresende ohne Wenn und Aber ausnahmslos beendet werden.

„Das generelle Aufstallungsgebot, das unter Seehofer erlassen wurde, ist ein Skandal“, meint Wendt, denn trotz intensiver Suche konnte nur bei wenigen Wildvögeln die niedrigpathogene Variante des Vogelgrippe-Erregers gefunden werden. Vielmehr gehe gerade von der intensiven Stallhaltung eine besonders große Gefahr aus, weil der Erreger dort durch die hohe Tierdichte und viele kurz aufeinander folgende Körperpassagen leicht zur aggressiven Variante mutieren könne. Die Krankheitsfälle in Bayern und Brandenburg hätten eindrucksvoll belegt, dass die Gefahr von der Massentierhaltung ausgehe und eine Verbreitung durch legalen Handel eher erfolge.

“Schweinen, Masthühnern und Mastputen wird nach ihrem ohnehin erbärmlichen Dasein durch die weit verbreitete CO2-Betäubung noch zusätzlich ein grauenvoller Tod bereitet, der durch extreme Erstickungsangst und verzweifelte Fluchtversuche gekennzeichnet ist.“

Die AGfaN e.V. bittet alle Verbraucher, möglichst Produkte von „Neuland“ oder aus ökologischer Tierhaltung zu kaufen, weil die Tiere dort weitaus bessere Lebensbedingungen erhalten.

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