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Ministerin Barbara Klöckner läutet das Ende der betäubungslosen Ferkelkastration ein!

26.11.201813:08 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Ministerin Barbara Klöckner läutet das Ende der betäubungslosen Ferkelkastration ein!
Behutsam wird das Maul des Eberferkels für die Betäubung in das Gerät eingeführt. © E. Wendt / AgfaN
Behutsam wird das Maul des Eberferkels für die Betäubung in das Gerät eingeführt. © E. Wendt / AgfaN

(openPR) Endlich bringt Ministerin Klöckner mit der Zulassung von „Isofluran“ zur Betäubung der Eberferkel Bewegung in die bisher festgefahrene Problematik der Kastration von Eberferkeln. Insbesondere die Tierärzte lehnten bisher die Verwendung dieses Narkosemittels durch Landwirte strikt ab und forderten, das Verfahren nicht in die Hand der Landwirte zu geben. Diese Blockadehaltung ist völlig unverständlich, weil die Amputation der Hoden durch Laien stets unbeanstandet blieb. Dabei wäre es schon lange möglich, nach Schweizer Vorbild auch in Deutschland den Bauern in Verbindung mit einer speziellen Schulung die Durchführung der Inhalationsnarkose bei der Kastration der Eberferkel zu erlauben. Es gibt hierfür eine Betäubungsanlage der Firma „agrosystems“, die sich in der Praxis bewährt hat.

„Wir begrüßen, dass Frau Klöckner sich endlich einen Ruck gegeben hat, um den Karren flott zu bekommen, den ihr Vorgänger, Minister Christian Schmidt, durch sein Nichtstun gegen die Wand gefahren hat, obwohl er wusste, dass die Übergangsfrist für die tierquälerische betäubungslose Kastration Ende 2018 auslaufen würde“, meint Eckard Wendt von der Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e.V. (AgfaN). Zu hoffen sei nun, dass die Ministerin jetzt auch die Immunokastration mit dem Impfstoff „Improvac“ genehmigt. Hierbei wird den Eberferkeln zweimal ein Antigen injiziert, das die Geschlechtsreife blockiert und dadurch das Auftreten des unappetitlichen Ebergeruchs verhindert. Wichtig sei jedoch, die Verbraucher darüber aufzuklären, dass es sich bei der Immunokastration nicht um eine hormonelle Behandlung handelt und keine gesundheitlichen Gefahren für die Verbraucher bestehen.

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