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Jusos - Grenzenloses Profitdenken einzelner ist Schuld an der Finanzkrise

20.10.200823:02 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Die gegenwärtige Krise des Finanzsystems stellt nach Ansicht der südhessischen Jusos die gesamte Wirtschaftsordnung vor eine schwere Belastung. „Die soziale Marktwirtschaft ist durch Regierungshandeln, das die völlige Deregulierung der Märkte verursacht hat, und die Gier und Verantwortungslosigkeit Einzelner stark zersetzt. Die neoliberalen Wirtschaftsansätze der Vergangenheit führten klar in eine Einbahnstraße und haben das aktuelle Problem verursacht. Die Politik ist nun gefragt Lösungen anbieten, die eine gesamtgesellschaftliche Akzeptanz finden", fordert der südhessische Juso-Vorsitzende Behnam Yazdani.

Zunächst fordert der Juso-Verband, dass die entstandenen Probleme zeitnah und konsensual gelöst werden. „Finanzminister Peer Steinbrück hat durch ein gutes Krisenmanagement dafür bereits die richtigen Impulse gesetzt. Es ist wichtig, dass die Liquidität der Märkte wieder entfacht werden, auch um Auswirkungen auf die Realwirtschaft, die wir bereits heute spüren, mindern zu können. Hierfür seien aber nicht nur nationale, sondern gerade internationale Anstrengungen notwendig", betont Christian Benzing, Mitglied des Juso-Bezirksvorstands.

„Wir stellen damit fest, dass die Finanzkrise den Bundeshaushalt mehr belastet als die deutsche Wiedervereinigung. Der Gesamtschuldenstand der deutschen Haushalte erhöht sich mittelbar von 63 auf 83 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das Ziel, ausgeglichene Haushalte zu erreichen, wird sich um Jahre verzögern, das Prinzip der Nachhaltigkeit wird damit empfindlich gestört", ergänzt Yazdani.

Die unternehmerischen Pleiten und Fehlschläge, die die Finanzkrise ausgelöst haben, müssen nach Ansicht des SPD-Jugendverbands auch zur Verantwortung gezogen werden. Dafür sei unerlässlich, dass handelnde Personen für ihre Fehler einstehen und haftbar gemacht werden. Während jeder Privatmann und Kleinstunternehmer für seine Schulden einstehen müsse, stehlen sich Spitzenmanager mit dicken Abfindungen aus der Verantwortung.

Yazdani und Benzing erklären abschließend: „Für die Zukunft muss das internationale Finanzsystem auf anderen Pfeilern aufgebaut sein. Das Finanzsystem hat keinen Selbstzweck, sondern muss den Wohlstand breite Teile der Bevölkerung im Blick haben."

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