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Cross-Border-Leasing- Gerstetten und Herbrechtingen droht Millionengrab

07.10.200813:52 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) HEIDENHEIM, 07.10.2008 Der eine ist vorher schlauer, der andere eben hinterher. Tatsache ist: Bereits im August 2007, als die Finanzkrise für die Allermeisten noch eine vorübergehende Erscheinung und einzig und allein ein amerikanisches Problem zu schein schien, warnte ödp Gemeinderat Gerd Eckhardt bereits vor den Auswirkungen der Bankenkrise auf vorhandene Cross-Border-Verträge. (http://www.openpr.de/news/152693/Hat-die-Bankenkrise-Auswirkungen-auf-Cross-Border-Leasing-Vertraege.html). Leider stießen die Warnungen des gelernten Bank- und Versicherungsexperten bei den meisten seiner Ratskollegen und der Kommunalverwaltung zu diesem Zeitpunkt noch auf taube Ohren. Doch die Krise hat sich mittlerweile deutlich zugespitzt und die Warnungen scheinen schlimme Wirklichkeit zu werden. Eine ganze Reihe Kommunen steht zwischenzeitlich vor dem, damals von Gerd Eckhardt geäußerten, Problem, dass das Rating einiger an Cross-Border-Geschäften beteiligten Finanzinstitute abgesenkt wurde. In diesem Fall müssen die Städte innerhalb kurzer Zeit (in der Regel innerhalb 90 Tagen) einen bonitätsstarken Ersatz finden. Andernfalls droht ein finanzielles Debakel, was im schlimmsten Fall zu einem Verlust des gesamten Leasingobjektes führen kann. Gerd Eckhardt: „Noch immer werden die Risiken aus dem Cross-Border-Geschäft verharmlost“. Es mutet, so der ödpler weiter, schon reichlich verwunderlich an, wenn der Heidenheimer Rathauschef in der letzten Gemeinderatssitzung behauptet dass „es bisher keine Negativmeldungen gibt“. Dabei müsste der Stadt Heidenheim, als Verbandsmitglied der Landeswasserversorgung hinlänglich bekannt sein, dass durch eine Herabstufung eines am CBL-Geschäft beteiligten Finanzpartners aktuell eine Umstrukturierung notwendig werde. Eine solche Umstrukturierung kostet jedoch in aller Regel sehr viel Geld und dürfte in der derzeitigen Finanzmarktlage nur sehr schwer durchführbar sein.
Gerd Eckhardt: „Gerstetten und Herbrechtingen sollten ihre Verträge sehr genau prüfen, bevor sie leichtfertig einen Anschluss an die Heidenheimer Kläranlage unterschreiben, die schon lange zu einem Teil eines tückischen und undurchschaubaren Finanzgeschäfts wurde“. Das Beispiel der Landeswasserversorgung zeigt wie risikoreich Cross-Border-Verträge zu bewerten sind.

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