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Hat die Bankenkrise Auswirkungen auf Cross-Border-Leasing-Verträge?

17.08.200713:34 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) HEIDENHEIM, 17.08.2007. Fast hätte die amerikanische Immobilienkrise mit der Deutschen Industriebank IKB ein erstes Opfer in der bundesdeutschen Bankenlandschaft gekostet. Nur das beherzte Eingreifen der bundeseigenen KFW-Bank hat wohl Schlimmeres verhindert. Nur scheibchenweise tauchen derzeit Meldungen auf, dass wohl auch noch weitere Banken „faule“ US-Kredite in ihrem Portfolio haben. Befürchtungen, dass es in den nächsten Wochen zu weiteren Turbulenzen bei Finanzinstituten kommen könnte, sind wohl nicht völlig aus der Luft gegriffen. Die Europäische Zentralbank „pumpte“ bisher über 200 Mrd. Euro ins Finanzsystem, ein deutlicher Hinweis, dass es sich wohl um mehr als nur eine „kleine Fehlspekulation einer Mittelständischen Bank“ gehandelt hat. Gerade Banken operieren heute sehr global, die Frage liegt auf der Hand: Welchen Einfluss hat die die US-Immobilienkrise auf das Rating unserer Banken? Eine Frage, die sicherlich auch von manchem Stadtkämmerer mit Aufmerksamkeit verfolgt wird, schließlich gehört das Insolvenz- und das Bonitätsrisiko der Bank, mit der die Erfüllungsübernahmeverträge bzw. das Akkreditiv vereinbart wurde, zu einer der Unsicherheiten aus Cross-Border-Leasingverträgen. In aller Regel haben Kommunen dafür in ihren Verträgen die finanzielle Verantwortung übernommen. Konkret bedeutet dies: Sinkt das Bewertung gemäß Angaben der beiden großen US-Ratingagenturen S&P und Moodys für die in die Transaktion eingebundenen Banken ab, könnte aus Vorsorgegründen ein Wechsel der Institute notwendig werden.

Die aktuellen Turbulenzen am Bankenmarkt sind für Gerd Eckhardt, ödp - Landesvorstandsmitglied und Gemeinderat in Gerstetten Anlass, auf die kaum überschaubaren Risiken von Cross-Border-Leasing Geschäften hinzuweisen: „Cross-Border-Leasing-Geschäfte sind Kapitalgeschäft im globalen Markt. Durch die lange Laufzeit und den amerikanischen Gerichtsstand sind die Risiken kaum überschaubar. Die Kommunen Gerstetten und Herbrechtingen sind sicher gut beraten, wenn sie die Verträge über den Anschluss ihrer Abwasserkanalisation, auf Herz und Nieren prüfen lassen. Sonst könnte sich das scheinbar gute Geschäft schnell ins Gegenteil verwandeln.“

Ökologisch Demokratische Partei (ödp) Kreisverband Heidenheim
Albuchstr. 17
89547 Gerstetten
Tel. 07323/953929
Ansprechpartner: Gerd Eckhardt

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