(openPR) Der Buchautor und Sozialpädagoge Claus Fussek hat anlässlich des aktuellen Falls in der Frankfurter Rundschau – Online über Sterbehilfe und unwürdige Bedingungen in den Altenheimen. (Quelle: FR-online.de, C. Fussek im Interview mit Matthias Thieme)
Kurze Anmerkung:
„Alte Tiere werden bei uns würdevoller versorgt als alte Menschen. Wir leben in einer Gesellschaft, die zwei Milliarden Euro für Hunde- und Katzenfutter ausgibt und sich nicht schämt, dass wir gleichzeitig mehr als 200 000 mangelernährte alte Menschen in Pflegeheimen haben“, so Fussek in seinem Interview.
Der oberste Pflegekritiker in unserem Lande hat erneut einen Vergleich bemüht, der nahezu die gesamte Pflegebranche diskreditiert. Herrn Fussek ist dringend zu empfehlen, die ohne Frage vorhandenden Defizite nicht zu pauschalisieren. Er erweist so der Pflege einen gewaltigen Bärendienst und nur so lässt sich auch erklären, warum vermehrt Kritik eben an diesem Pflegekritiker geäußert wird.
Im Übrigen dürfte sich das Thema Sterbehilfe nicht dazu eignen, in einem populistischen Rundumschlag in der höchst aktuellen Debatte gegen die Sterbehilfe zu Felde zu ziehen. Dass hier der Ex-Senator Kusch den Bestrebungen nach mehr Autonomie in dieser Frage ebenfalls einen Bärendienst erwiesen hat, liegt erkennbar auf der Hand. Gleichwohl muss daran erinnert werden, dass auch der „Freitod“ eine selbstbestimmte Entscheidung sein kann und diese letztlich auch zu akzeptieren ist. Sterbehilfe und Palliativmedizin schließen sich nicht aus, wie vielfach behauptet wird.
Lutz Barth






















