(openPR) Öl wird an den Rohwarenbörsen auf höchstem Niveau immer teurer, gleichzeitig verliert der Dollar laufend an Wert und bucht ebenfalls täglich neue Rekordwerte. Mit der realen Versorgungslage hat der aktuelle Ölpreis nicht viel zu tun; der Spekulations-Ballon wird laufend mit frischer „Luft“ aus den einbrechenden Aktien-Märkten gefüllt, welche in die „sicheren“ Gewinnmöglichkeiten der Rohwarenmärkte umgelagert wird. Aufgrund der Nachrichten aus der Ölwelt müsste der Ölpreis eigentlich auf einem moderateren Niveau liegen. Die Versorgungslage ist einwandfrei. Die OPEC verfügt über erhebliche Förderreserven. In den USA liegen die Vorräte innerhalb der langjährigen Werte, bei Benzin deutlich darüber. Die Raffinerie-Kapazitäten konnten in den letzten zwei Wochen gesteigert werden und die Nachfrage nach Ölprodukten sinkt in der grössten Ölverbrauchernation der Welt. Die Internationalen Energie-Agentur rechnet wie die OPEC mit einem Nachfrage-Rückgang im zweiten Quartal aufgrund saisonaler Änderungen sowie wegen der US-Finanzkrise. Preistreibend wirken dagegen die notorischen Krisenherde Iran, Irak, Nigeria und Venezuela, dessen Präsident derzeit gerade an einem Krieg gegen seine Nachbarn bastelt. Wenn Sie demnächst Heizöl brauchen, wird sich ein teurer Ergänzungskauf in der aktuellen Situation kaum mehr vermeiden lassen.











