(openPR) Mit über 103 Dollar erreicht der Ölpreis an den Rohwarenbörsen einen neuen Allzeit-Rekordwert. Rekordwerte erreicht auch der Dollar, allerdings negative – mit CHF 1.05 war er noch nie so günstig wie jetzt. Für den Schweizer Heizölpreis bedeutet dies am Ende eine stabile bis leicht steigende Heizölpreis-Entwicklung auf sehr hohem Niveau. Ein Ende der rekordhohen Preise scheint nicht absehbar, obwohl verschiedene Faktoren aus der realen Ölversorgungs-Welt dafür sprächen. Die Internationale Energie-Agentur prognostiziert ebenso wie die OPEC für 2008 eine rückläufige Ölnachfrage aufgrund der sich abzeichnenden wirtschaftlichen Abkühlung , ausgelöst durch die US-Finanzkrise. Die amerikanischen Ölvorräte präsentieren sich problemlos, die Raffinerie-Auslastung in den USA steigt wieder, Versorgungslücken sind für diesen Winter keine zu erwarten. Die Benzinvorräte in den USA waren seit 1994 nie mehr so hoch wie jetzt, üblicherweise spielen sie während der Frühlingsmonate bei der Produktpreis-Bildung eine wichtige Rolle, da mit Beginn der ‚driving-season’ die Benzin-Nachfrage sprunghaft ansteigt. Auch bei der Rohölproduktion sind keine Probleme erkennbar, die OPEC verfügt über erhebliche Förder-Reserven. All diese entspannenden Signale werden von der preistreibenden Stimmung an den Ölbörsen von diversen preistreibenden Nachrichten völlig verdrängt. Rohwaren scheinen zunehmend zu einer attraktiven Investitions-Flucht-Möglichkeit zu mutieren, wenn die Aktienmärkte zuwenig hergeben. Als Erklärung für steigende Ölpreise werden die üblichen (etwas durchsichtigen) Argumente beansprucht: Fördermengenausfällen in Nigeria, die türkische Militäraktion im Nordirak, das Iran-Atomproblem, mögliche (aber immer unwahrscheinlichere) OPEC-Förderkürzungen. Auf günstigere Zeiten zu spekulieren, kann sich nur leisten, wer einen ausreichenden Heizöl-Vorrat besitzt. Ist dies nicht der Fall, werden Sie in den nächsten Wochen an einer teuren Heizöl-Lieferung kaum vorbei kommen. Beachtenswert sind derzeit höchstens die ‚Terminpreis’-Angebote für Lieferungen während der Sommermonate. Die scheinen im Vergleich zu den Preisen für Lieferungen im März beinahe schon attraktiv. Verlangen Sie am einfachsten online Ihre persönliche eMail-Heizöl-Offerte. Die hat den zusätzlichen Vorteil, dass Sie günstige Einkaufsfenster, die oft nur kurz geöffnet sind, nicht verpassen.










