(openPR) Mit ‚dieKarte’ nehmen die Detaillisten und das Gewerbe aus Lachen ein anspruchsvolles Kundengewinnungs- und –Bonus-System in Betrieb. „dieKarte“ kann nicht nur Boni für die KonsumentInnen sammeln und abrechnen, sie kann derzeit auch für den Bezug der Lokalzeitung aus Zeitungs-Automaten sowie ab 2008 für die örtliche Parkplatz-Bewirtschaftung und sogar künftig als Zutrittskontrolle für lokale Veranstaltungen und Sportanlagen angewendet werden.
Umfangreiche Anforderungen an ausbaubare,
offene und unabhängige Informatiklösung
Projektleiter Heinz Jenni, Informatik-Fachmann, setzte beim Start die Messlatte für das neue Lachener Kundenbonusprogramm ambitioniert hoch an. Es sollte ohne feste Anbindung an die heterogenen Kassensystem-Umgebung der Detaillisten und ohne teure, unflexible und proprietäre Abhängigkeit von Kreditkarten-Anbietern auskommen. Die gesammelten Daten sollten tagesaktuell und automatisch ans Rechenzentrum übermittelt werden und Handwerker und Gewerbe sollten auch ohne Hardware unkompliziert am „dieKarte“-System mitmachen können. Das Kunden-Bonus-System sollte leicht auf die ganze Region ausgeweitet werden können. Eine der wichtigsten System-Anforderungen war für Jenni aber eine Parkplatz-Bewirtschaftung sowie die Einbindung als Zutrittskontrolle für lokale Veranstaltungen und Sportanlagen. Parkplatz-Guthaben können ab kommendem Jahr in Lachen in allen beteiligten Geschäften gekauft und auf „dieKarte“ geladen werden. Die Verrechnung dieser Zusatz-Einnahmen soll automatisch über die Clearing-Software abgewickelt werden. Hauptziel der verschiedenen Anforderungen war es, „dieKarte“ für die KonsumentInnen möglichst unverzichtbar zu machen und gleichzeitig ihre grosse Verbreitung sicherzustellen.
Raffinierte Einbindung der Lokalzeitung
Während der Projektierungsphase stellten sich die Verantwortlichen einer zusätzlichen technischen Herausforderung. Die lokale Tageszeitung wollte ins KundenBonus-Programm eingebunden werden. Die Plastikkarte sollte für die Abonnenten den täglichen und kostenlosen Bezug eines Zusatz-Exemplares der Lokalzeitung am Zeitungsautomaten ermöglichen. Diese Anforderung war Teil eines Sponsoring-Vertrages. Als Gegenleistung sollte die Tageszeitung dafür ihre Abonnenten mit „dieKarte“ ausrüsten.
Zwischenziele auf Anhieb erreicht.
Nach zwei Monaten Betrieb zieht Heinz Jenni als Projektleiter eine sehr positive Bilanz. Bereits beim Projektstart können alle wichtigen Geschäfte in Lachen als BonusProgramm-Partner in der eigens für diesen Zweck gegründeten Genossenschaft gewonnen werden, „dieKarte“ wird in Lachen breit mitgetragen. Mit der Zeichnung des Genossenschafter-Anteilscheines erhält jeder Partnerbetrieb zusätzlich zum Anteilschein die benötigte Hardware als Gegenleistung. Gleichzeitig sind dank der Kooperation mit der Lokalzeitung schon beim Start mehr als 5'000 Exemplare im Umlauf – die kritische Masse für ein interessantes KundenBonus-Programm ist damit überschritten. Dazu hat auch der für das Projekt gewonnene Medienpartner ‚RadioCentral’ beigetragen.
Die technische Lösung mit zwei verschiedenen PubliBoxen – so heissen die fixen und mobilen Bonus-Terminals – läuft drei Monate nach Start des Kunden-Bonus-Programmes einwandfrei. Die Höhe der gewährten Kunden-Boni lässt sich von Handel und Gewerbe individuell einstellen. Die dank der unabhängigen Informatik-Lösung eingesparten Kommissions-Prozente fliessen ins Bonuskonto der KonsumentInnen. Die Umsatz-Daten der Partnerfirmen fliessen tagesaktuell von den PubliBoxen ins Rechenzentrum und stehen dort für die KonsumentInnen sofort im Internet zur Kontrolle zur Verfügung. Die Zeitungsautomaten-Lösung für die Abonnenten der Tageszeitung funktioniert dank intensiver Zusammenarbeit zwischen System-Dienstleister und Automaten-Hersteller reibungslos. Und die beteiligten Gewerbebetriebe können mit einer einfachen Internetlösung ihre bonusberechtigen Umsätze ohne BonusTerminal selber online erfassen oder Monats-Bonus-Abrechnungen im Detail online kontrollieren.








