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Grund zur Panik auf der Titanic

13.02.200816:27 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Einst war die Bundesrepublik ein Rentnerparadies, in Zukunft gibt es immer mehr „Hungerrentner“

Bonn/Köln – Einst wurden Experten wie Meinhard Miegel als Kassandra oder einsame Rufer in der Wüste abgetan. Der Biedenkopf-Vertraute und Leiter des Bonner Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft (IWG) http://www.iwg-bonn.de sagt schon seit langem voraus, dass um das Jahr 2030 herum etwa die Hälfte der Senioren nur noch eine Rente beziehen wird, die kaum höher ausfällt als die Grundsicherung. Doch lange Zeit wollte man solche Töne nicht hören, denn die Bundesrepublik erschien als Rentnerparadies. Es ist eine Errungenschaft dieser Republik, dass Leute jenseits der 60 gut leben konnten. Dies war in früheren Zeiten nicht der Fall gewesen. Im Rückblick müssen gerade die 60er, 70er, 80er und 90er Jahre wie goldene Jahre wirken. Es stellt sich die Frage, ob es je wieder so sein wird wie damals.



Wer heute nicht genug vorsorgt, wird zum „Hungerrentner von morgen“, schreibt das Nachrichtenmagazin Der Spiegel http://www.spiegel.de. Ein Durchschnittsverdiener, der nur 30 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, bekommt künftig höchstens 650 Euro Rente im Monat. Das ist zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig. Noch seien nur zwei Prozent der mehr als 20 Millionen Rentner auf die Grundsicherung angewiesen, so die Spiegel-Redakteure. So bezeichnet man die alte Sozialhilfe. Jeder Achte in Deutschland müsse in der Zukunft mit höchstens 60 Prozent des mittleren Durchschnittlohns zurechtkommen, bei Singles seien das weniger als 781 Euro verfügbares Einkommen im Monat: „Die Niedrigverdiener von heute werden die Hungerrentner von morgen sein, sofern die Politik nicht doch noch einen Ausweg findet.“

„Die Politiker machen sich schon seit Jahren für eine möglichst flexible Arbeitsgesellschaft stark. Dies hat dazu geführt, dass klassische Angestelltenlaufbahnen von früher nicht mehr typisch sind. Auch ein gut ausgebildeter Akademiker muss heute damit rechnen, die ersten Jahre nach dem Berufseinstieg nur wenig Geld zu verdienen. Viele Einzelkämpfer unter den Selbstständigen hangeln sich von Projekt zu Projekt und haben selbst mit Ende 30 oder Anfang 40 noch nichts für die private Altersvorsorge zurückgelegt. Die Verantwortlichen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft haben es versäumt, die Menschen darüber aufzuklären, dass eine solche radikale Veränderung der Arbeitswelt auch einen Bruch mit den bisherigen Systemen zur sozialen Sicherung nach sich zieht“, sagt der Personal- und Arbeitsmarktexperte Marc Emde von der Kölner KCP Personaldienstleistungsgesellschaft http://www.kirchconsult.de. Für eine radikale Antwort auf radikale Herausforderungen fehle der Politik aber der Mut. „Eigentlich“, so Emde, „führt an der Einführung einer steuerfinanzierten Grundrente kein Weg vorbei. So sorgt die Allgemeinheit für die Basisversorgung aller Bürger. Was man darüber hinaus im Alter für sein Leben haben möchte, muss man sich dann über Jahrzehnte privat ansparen. Allerdings müssen die Bürger auch die finanzielle Möglichkeit zu einer solchen Vorsorge haben. Und daran hapert es gravierend, da die Belastung der Bürger mit Steuern und Abgaben viel zu hoch ist.“

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