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Ngawang Phulchung nach 18 Jahren endlich aus dem Gefängnis entlassen

07.11.200714:50 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Ngawang Phulchung nach 18 Jahren endlich aus dem Gefängnis entlassen
Ngawang Phulchung bei der Demonstration vom 27. September 1987 in Lhasa
Ngawang Phulchung bei der Demonstration vom 27. September 1987 in Lhasa

(openPR) Einer bestätigten Mitteilung zufolge, die dem Tibetischen Zentrum für Menschenrechte und Demokratie (TCHRD) zuging, wurde Ngawang Phulchung um den 21. Oktober herum aus dem Chushul Gefängnis (chin. Qushui) nach Verbüßung seiner Strafe entlassen. Er war einer der tibetischen politischen Gefangenen mit der längsten Haftstrafe. Der heute 48Jährige war eine der Schlüsselfiguren der friedlichen Unabhängigkeitsdemonstration vom 27. September 1987 und außerdem Mitglied der "Zehnergruppe" von Drepung.



Seine auf 19 Jahre lautende Gefängnisstrafe wurde am 22. September 2005 um sechs Monate reduziert, so daß er schließlich 18 Jahre und 6 Monate in diversen Haftanstalten Tibets verbrachte. Es heißt, er sei infolge der unmenschlichen Behandlung und Folter, denen er über die Jahre in der Haft unterzogen wurde, äußerst gebrechlich. Berichten zufolge befindet er sich nun bei seiner Familie im Kreis Toelung Dechen.

Ngawang Phulchung stellt im Kampf der Tibeter um die Menschenrechte und Gerechtigkeit einen Sonderfall dar. Wie Jamphel Monlam, der stellvertretende Leiter des Zentrums erklärt, erhob er beharrlich seine Stimme gegen das repressive System der Chinesen, was ihm mehrmals Strafverlängerung, Isolationshaft, Schläge und Folter einbrachte: "Diese Entlassung ist eine weitere symbolische Geste der chinesischen Regierung im Vorfeld zu wichtigen internationalen Ereignissen. Fakt bleibt, daß er die besten Jahre seines Lebens hinter Gittern verbracht hat und nun für den Rest seines Lebens physisch und psychisch gezeichnet ist".

Kurzbiographie:

Ngawang Phulchung (Laienname Anu) wurde in dem Dorf Yamda im Kreis Toelung Dechen, Bezirk Lhasa, geboren. 1984 trat er ins Drepung Kloster ein. Er wurde erstmals 1987 wegen einer friedlichen Demonstration festgenommen. Da er in jungen Jahren Mönch wurde, konnte er sich ein profundes Wissen in buddhistischer Philosophie aneignen, und es hätte ihm nicht mehr viel zum Erwerb des Geshe-Titels (Doktor in buddhistischer Philosophie) gefehlt. Doch er fühlte, daß er seine Energie auf den tibetischen Kampf um politische und religiöse Freiheit konzentrieren sollte.

Am 27. September 1987 veranstalteten Ngawang Phulchung und 20 weitere Mönche des Klosters Drepung im Zentrum von Lhasa eine friedliche Demonstration; sie forderten Achtung vor den Menschenrechten, Religionsfreiheit und das Recht auf Selbstbestimmung für die Tibeter. Diese Demonstration war ein Wendepunkt im tibetischen Kampf und der Auftakt zu einer Reihe von weiteren öffentlichen Protesten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten nämlich nur wenige Tibeter es gewagt, öffentlich für ihre Meinung einzutreten, weil sie genau wußten, welch erbarmungslose Vergeltung sie erwartete.

Die Chinesen gingen gewaltsam gegen die Demonstranten vor, schlugen sie und nahmen sie fest. Ngawang wurde vier Monate lang ohne Klageerhebung im Gutsa-Haftzentrum festgehalten, bis er am 22. Januar 1988 infolge des internationalen Druckes und der weltweiten Berichterstattung in den Medien sowie auf die persönliche Intervention des verstorbenen X. Panchen Lama hin auf freien Fuß gesetzt wurde. Er begab sich wieder in sein Kloster. Kurz darauf erklärte er, er hätte 1987 demonstriert, um seine Loyalität zum Dalai Lama zu bekunden und gegen die Verwerfung des Fünf-Punkte-Friedensplans zu protestieren, den die Chinesen als einen Versuch zur Spaltung des Mutterlandes bezeichneten. Als er und seine Kameraden von den Behörden gefragt wurden, ob sie denn keine Angst gehabt hätten, als sie demonstrierten, lautete seine Antwort: "Nein, wir fürchteten uns nicht… Wir waren bereit, unser Leben für die sechs Millionen Tibeter hinzugeben. Sein Leben zu opfern, ist schließlich nicht gegen die buddhistische Lehre".

Ngawang gehörte der "Gruppe der zehn" aus dem Kloster Drepung an, die heimlich politische Literatur herstellten und diese Ende 1988 verteilten. Die anderen neun Mitglieder wählten ihn einstimmig zu ihrem Anführer. Am 22. April 1989 wurden Ngawang Phulchung und drei weitere Mönche wegen Bildung einer "konterrevolutionären Gruppe", die im Untergrund Flugblätter politischen Inhalts hergestellt hatte, im Kloster Drepung festgenommen. Alle vier kamen in das Sangyip Gefängnis, das auch als das Haftzentrum des Public Security Bureau der "TAR" bekannt ist. Zu der von dieser Gruppe veröffentlichten "reaktionären Literatur" zählte u.a. eine tibetische Übersetzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die Gruppe hatte zudem über politische Unruhen in Tibet berichtet, die von den chinesischen Behörden verübten

Menschenrechtsverletzungen verurteilt, Namen von Tibetern, die von Polizei und Militär verhaftet oder getötet worden waren, zusammengetragen und den Tibetern klar gemacht, daß ihre Sache international unterstützt wird. Ein weiteres von der Gruppe herausgebrachtes Dokument trug den Titel "Die Bedeutung der wertvollen demokratischen Verfassung Tibets". Darin wird unter Zuhilfenahme der traditionellen Prinzipien der buddhistischen Dialektik der Begriff Demokratie analysiert und dargelegt, wie ein parlamentarisches System für ein unabhängiges Tibet aussehen würde, außerdem werden die Tibeter aufgerufen, mit "der Kraft von innen" zu kämpfen. Die chinesischen Behörden stempelten die Gruppe als "Abschaum der religiösen Zirkel" ab und, um ein Exempel zu statuieren, veranstalteten sie einen Schauprozeß.

Die übrigen Mitglieder der "Zehnergruppe" wurden am 18. Juli 1989 festgenommen und im PSB-Haftzentrum der "TAR" eingesperrt. Alle hatten unter schweren Folterungen und Mißhandlungen durch die Gefängnisaufseher zu leiden, besonders hatten diese es jedoch auf Ngawang Phulchung als den Anführer der Gruppe abgesehen.

Als die Gruppe vor einer Menge von ca. 1.500 Tibetern, die man gewaltsam zusammengetrieben hatte, am 30. November 1989 verurteilt wurde, bekam Ngawang als ihr Anführer 19 Jahre Gefängnis, und die bürgerlichen Rechte wurden ihm auf fünf Jahre aberkannt. Das Mittlere Volksgericht von Lhasa hatte Klage gegen ihn erhoben wegen "Organisation einer konterrevolutionären Clique und Verbreitung konterrevolutionärer Propaganda und Volksverhetzung", wegen "schwerwiegender Untergrabung der nationalen Sicherheit" und "Sammeln von geheimen Informationen und deren Weitergabe an den Feind". Den Zuschauern wurde erklärt, die Mönche hätten "unser sozialistisches System, das auf der demokratischen Diktatur des Volkes beruht, bösartig verleumdet".

Die chinesische Regierung ließ über das Urteil im Fernsehen mit folgender Warnung berichten: "Die von Ngawang Phulchung und anderen begangenen Verbrechen beweisen, daß die sogenannten Menschenrechte, Freiheit und Demokratie, auf die sich die Separatisten im In- und im Ausland immer wieder berufen, nichts als ein Haufen hinterhältiger Lügen sind… Die Verurteilung Ngawang Phulchungs sollte den Separatisten im In- und Ausland als ernste Warnung dienen, daß diejenigen, die das Mutterland spalten wollen, kein gutes Ende nehmen.

Als am 30. März 1991 eine amerikanische Delegation das Drapchi Gefängnis besuchte, wollten einige Häftlinge den Diplomaten eine Petition zustecken, in der sie gegen die Haftbedingungen protestierten. Das Papier wurde ihnen jedoch aus der Hand gerissen, und die Gefangenen, unter ihnen nachweislich Ngawang Phulchung, wurden nach dem Besuch schwer geschlagen und kamen in Einzelhaft. Davon unbeeindruckt ließen sie sich aber nicht davon abhalten, immer wieder gegen die Mißhandlung der Gefangenen zu protestieren, mit dem unvermeidlichen Resultat, daß sie geschlagen und in finstere Einzelzellen gesperrt wurden. Ngawang Phulchung wurde am 15. Januar 1990 mit seinen Gefährten in das Drapchi Gefängnis verlegt. Vor etwa zwei Jahren kam er schließlich in das neu in Betrieb genommene Gefängnis Chushul, wo er bis zu seiner Entlassung diesen Monat inhaftiert war.

Alle Mitglieder der "Zehnergruppe" haben inzwischen nach Verbüßung ihrer Strafen von fünf bis 18 Jahren das Gefängnis verlassen. Jahrelang haben Amnesty International, die UN-Menschenrechtskommission und viele besorgte Einzelpersonen sich bemüht, für Ngawang Phulchung die vorzeitige Entlassung zu erwirken.

Während das TCHRD die Freilassung von Ngawang Phulchung begrüßt, ist es der Ansicht, daß er sowie alle anderen tibetischen politischen Gefangenen das Gefängnis überhaupt nicht verdient hätten. Der Datenbank des TCHRD zufolge gibt es derzeit 140 tibetische politische Häftlinge, die ein elendes Dasein in den Haftanstalten der Chinesen führen. 51 von ihnen verbüßen Haftstrafen von 10 Jahren, und darüber und 97 von der dem TCHRD bekannten Anzahl an Gefangenen sind Mönche. Das TCHRD ist jedoch skeptisch und möchte die internationale Gemeinschaft warnen, sich von solchen von der chinesischen Regierung zu ihrem eigenen Vorteil wohlkalkulierten Gesten - etwa im Hinblick auf die Olympiade in Peking im nächsten Jahr - nicht irreführen zu lassen.

Die VR China ist seit 1988 Vertragsstaat der UN-Konvention gegen Folter (CAT) und andere grausame, unmenschliche oder herabwürdigende Behandlung. Obwohl sie in der revidierten Strafprozeßordnung, die 1997 in Kraft trat, gewisse Formen von Folter gesetzlich verboten hat, wird die Folter in den chinesisch verwalteten Gefängnissen in Tibet weiterhin systematisch angewandt. Die gänzliche Abschaffung der Folter mag ein entfernter Traum ein, dennoch drängt das TCHRD die Regierung der VR China, die von dem UN-Sonderberichterstatter für Folter gemachten Empfehlungen umzusetzen, um die Folter einzudämmen und den "Folterüberlebenden das Recht auf volle Wiederherstellung unter besonderer Berücksichtigung ihrer medizinischen und psychologischen Bedürfnisse zu garantieren".

Das TCHRD appelliert an die Regierung der VR China, alle Gewissensgefangenen freizulassen, die wegen der friedlichen Wahrnehmung ihrer grundlegenden Menschenrechte, wie sie in der Verfassung und den diversen internationalen Menschenrechtsverträgen niedergelegt sind, weiterhin in den diversen Haftanstalten in Tibet schmachten.

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