(openPR) Jeden Morgen dasselbe: die Zähne schmerzen, der Nacken ist verspannt und der Druck im Kopf ist nicht auszuhalten - schon wieder die ganze Nacht mit den Zähnen geknirscht. Mindestens 18 Millionen Deutsche sind davon betroffen. In 90 Prozent aller Fälle ist die Psyche der heimliche Zahnkiller und schlägt nachts gnadenlos zurück. Verbissene Konzentration und Stress zeigen ungeahnte Folgen. Der Schläfer fängt unbewußt an, mit den Zähnen zu knirschen oder er presst sie fest zusammen. Am häufigsten kauen die 20- bis 40jährigen an ihren Zähnen herum. Aber die Betroffenen werden immer jünger. Sogar bei fünfjährigen Kindern werden schon Knirschschäden an den Milchzähnen festgestellt. Die Techniker Krankenkasse (TK) Niedersachsen gibt Tipps, wie man trotz Stresssituation etwas für seine Zähne tun kann.
Ursache für das nächtliche Kauen ist das zentrale Nervensystem. Um ungelöste Probleme und Konflikte schnell loszuwerden, über-trägt es sie per Nervenbefehl auf Zähne und Kaumuskeln - mit fatalen Folgen. Durch das Knirschen entstehen Risse im Zahn-schmelz. "Die Zähne müssen eine Belastung von bis zu 100 Kilo-gramm pro Qudratzentimeter aushalten. Das entspricht der Kraft, mit der zwei Zementsäcke auf einen Backenzahn gedrückt wer-den", sagt Ulrike Mickelat, Sprecherin der TK-Landesvertretung.
Irreperable Zahnschäden und Zahnverlust ist oft die Folge.
Gegen das Zähneknirschen helfen einige Maßnahmen:
· Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt eine Knirschschiene anfertigen. Sie besteht aus einem festen, durchsichtigen Kunststoff und wird von der Krankenkassen übernommen. Die Betroffenen können wieder ruhig schlafen.
· Entspannungsmethoden wie autogenes Training, progres-sive Muskelentspannung und Sport bauen Stress ab.
Weitere Informationen gibt es in den TK-Broschüren"Die Zähne" und "Der Stress". Sie sind kostenlos als Download bei
www.tk-online.de oder in allen Geschäftsstellen erhältlich.
Mit über 600.000 Versicherten ist die Techniker Krankenkasse eine der größten Krankenkassen in Niedersachsen.




