(openPR) 12. Dezember 2013, Böblingen. Fast jeder Zehnte knirscht mit den Zähnen – und besonders nach der längsten Nacht des Jahres vom 21. auf den 22. Dezember wachen viele gerädert auf: Der Nacken schmerzt, tagsüber nerven Spannungskopfschmerzen und die Zähne leiden.
Eine neue Studie in einem Biofeedback-Labor macht Betroffenen Hoffnung: Zähneknirschen kann man in wenigen Wochen deutlich reduzieren oder sogar ganz wegtrainieren – ohne lästige Beißschiene. „Wir haben 23 Probanden mit speziellen Biofeedback-Stirnbändern ausgestattet, die das Aufeinanderbeißen der Zähne oder Zähneknirschen erkennen und leise piepen“, so Dr. Dipl.-Psych. Hans-Jürgen Korn, der Leiter der Studie. „Der Pieps ist das Signal – also Feedback – an den Körper, sich zu entspannen. Das wurde einige Tage tagsüber trainiert und dann 3 Wochen nachts angewendet.“
Der Effekt: Der Körper lernt, dass das Piepen dann aufhört, wenn er sich entspannt. So verschwindet das Zähneknirschen fast wie von selbst. „Über die Wirkung mussten die Probanden Buch führen – das Stirnband misst Häufigkeit und Dauer des Zähneknirschens. So konnten wir die Therapieerfolge messen,“ so Korn weiter. „Das nächtliche Tragen des Stirnbandes reduzierte bei allen Probanden nach rund 2 Wochen die Aktivität des Knirschens deutlich, beispielsweise von 60 Mal auf 5 Mal. Verspannungen und Schmerzen gingen ebenfalls zurück.“
Auftraggeber der Studie ist Dr. Oliver Gapp, er vertreibt auf www.stopp-zaehneknirschen.de das Biofeedback-Stirnband SleepGuard. Er ergänzt: „Mit Sleep Guard kann man Zähneknirschen abtrainieren, aber wie bei jedem Training braucht man Disziplin und Ausdauer.“
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.



