(openPR) Hannover, 6. Dezember 2007 - Die Adventszeit vergeht wie im Fluge: Geschenke kaufen, Plätzchen backen, Baum aussuchen, Karten schreiben. Daneben drängeln sich der Basar in der Grundschule und die Weihnachtsfeier vom Sportverein im Terminkalender - von Ruhe und Besinnlichkeit keine Spur. Und je stressiger die Vorweihnachtszeit, umso schwieriger ist es, Heiligabend auf Entspannung umzuschalten. Die Techniker Krankenkasse (TK) Landesvertretung Niedersachsen rät deshalb, das Fest ruhig anzugehen, anstatt sich für eine perfekte Inszenierung mit aufwändigem Festmenü und teuren Geschenken unnötig unter Druck zu setzen.
Ein großer Anteil des Weihnachtsstresses entsteht nach Angaben der TK aus überzogenen Erwartungen: Das Weihnachtsmenü soll perfekt, der Baum schnurgerade und der Abend völlig konfliktfrei sein. Wer das Leistungsdenken des Alltags auf das Fest überträgt, macht sich aber selbst das Leben schwer. Am besten besprechen alle Familienmitglieder gemeinsam, wie sie sich den Weihnachtsabend vorstellen, was ihnen wichtig ist und was sie stresst. So lassen sich Lösungen finden, von denen alle profitieren - zum Beispiel ein vorbereiteter Braten vom Schlachter oder ein weniger aufwändiges Essen als Alternative zu stundenlangem Gänse braten. Auch konfliktträchtige Fragen, etwa ob die Teenies abends noch mit ihren Freunden losziehen dürfen, können so schon im Voraus geklärt werden.
Eine Checkliste hilft, an alle wichtigen Vorbereitungen zu denken und Last-Minute-Aktionen zu vermeiden. So kann man die Aufgaben vom Einkaufen bis zum Schmücken des Baumes in der Familie gerecht auf alle Schultern verteilen. Dabei sollte sich jeder bewusst Ruhepausen gönnen - ein langer Spaziergang oder ein wohltuendes Bad kann in stressigen Zeiten Wunder wirken. Zusätzlich schont seine Nerven, wer gegen den Strom schwimmt und lieber einen Tag frei nimmt, um Geschenke zu kaufen, anstatt sich am letzten Adventssamstag ins Getümmel zu stürzen. Besonders bei Männern ist der Stress durch Weihnachtseinkäufe groß. Das Stressniveau kann dem von Kampfjetpiloten oder Polizisten bei gefährlichen Einsätzen erreichen. Schon der Gedanke an den bevorstehenden Einkauf verursacht bei einigen Männern Schweißausbrüche.
Umfangreiche Informationen zum Thema Stress und Entspannung gibt es im Internet unter www.tk-online.de.
Frank Seiffert
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Techniker Krankenkasse
Landesvertretung Niedersachsen
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Die Techniker Krankenkasse (TK) ist eine bundesweite Krankenkasse mit mehr als vier Millionen Mitgliedern. Als gesetzliche Krankenversicherung ist die TK eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung. Sie wird von einem hauptamtlichen Vorstand geführt. Der 30-köpfige ehrenamtliche Verwaltungsrat repräsentiert die Mitglieder der TK. Alle sechs Jahre bestimmen diese in einer Sozialwahl ihre Vertreter für den Verwaltungsrat.
Gründung: 27. Oktober 1884 in Leipzig als „Eingeschriebene Hilfskasse für Architekten, Ingenieure und Techniker Deutschlands“
Mitglieder: 4,2 Millionen
Familienangehörige: 48 mitversicherte Familienangehörige je 100 Mitglieder, zum Vergleich: Durchschnitt der Ersatzkassen (ohne TK) 32 je 100 Mitglieder
Versicherte insgesamt:6,2 Millionen
Haushaltsvolumen 2007: rund 16,9 Milliarden Euro (davon Pflegeversicherung 1,6 Milliarden Euro, 0,4 Milliarden Euro Umlageversicherung Arbeitgeber)
Mitarbeiter: 10.534 (davon 530 Auszubildende)
Geschäftsstellen: 216
Ehrenamtliche TK-Berater: 10.675 in Betrieben und Hochschulen - Ansprechpartner in Fragen der Sozialversicherung
Beitragssatz bundesweit: 13,5 Prozent zusätzlicher Beitragssatz für Mitglieder: 0,9 Prozent (seit 1.7.2005)
Zahlungen der TK in den Risikostrukturausgleich (RSA): 3,7 Milliarden Euro (im Jahr 2006), 41,7 Milliarden Euro (seit 1994)
Vorsitzender des Verwaltungsrates: Harald Schulte
Vorsitzender des Vorstandes: Prof. Dr. Norbert Klusen








