(openPR) KDA fordert bessere Einstellung auf Patienten mit Demenz
"Die meisten Krankenhäuser in Deutschland sind nicht ausreichend auf die steigende Zahl der Menschen mit Demenz und somit auf die Bedürfnisse dieser besonders verletzlichen Patientengruppe eingestellt", sagte Klaus Großjohann, Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), auf einer Pressekonferenz im Rahmen der Fachmesse "Altenpflege+ProPflege 2007" in Nürnberg. Wenn Demenzkranke in eine Klinik eingeliefert werden, liegt in der Regel eine akute somatische Erkrankung vor. Die Demenz als zweite Erkrankung, sofern sie überhaupt schon diagnostiziert wurde, tritt dabei häufig in den Hintergrund. "Die Nebendiagnose Demenz geht oft unter, weil sich die Krankenhausbehandlungen auf die Hauptdiagnosen konzentrieren", erklärt Großjohann weiter. Das hat für die altersverwirrten Patienten nicht selten fatale Folgen.
Quelle: KDA PR v. 21.03.07 >>> zur Mitteilung >>>
http://www.kda.de/german/showarticles.php?id_art=313













