(openPR) 05.02.2007 Düsseldorf. Die Jungen Liberalen NRW (JuLis) fordern, dass sich alle 378 Abgeordneten des Deutschen Bundestages, die vergangenen Freitag der Gesundheitsreform zugestimmt haben in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichern. Derzeit ist der überwiegende Teil der Abgeordneten privat versichert. Daher trifft sie die Gesundheitsreform deutlich geringer als die Gesamtbevölkerung.
"Die 378 Abgeordneten, die diesem 'Gesundheitsmurks' im Deutschen Bundestag zugestimmt haben, sollen sich gesetzlich versichern. Nur dann können sie nachvollziehen, was die von ihnen beschlossenen Änderungen wirklich für Auswirkungen haben. Derzeit sind die meisten Abgeordneten von der Reform überhaupt nicht betroffen", ärgert sich der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen NRW Marcel Hafke.
Aktuell sind im Deutschen Bundestag laut dem Ärzteblatt über 50% der Abgeordneten privat versichert. Im Durchschnitt der deutschen Gesamtbevölkerung sind dies allerdings nur etwa 8%.
"Die Mitglieder des Bundestages repräsentieren in keiner Weise die deutsche Bevölkerung. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass sie die Interessen der Bevölkerung in Fragen der Krankenversicherung nicht vertreten. Daher fordern wir JuLis NRW, dass alle 378 Mitglieder des Bundestages, die von ihrer "Gesundheitsreform" überzeugt waren und ihr zugestimmt haben, der gesetzlichen Krankenversicherung beitreten. Wir JuLis NRW hoffen, dass sie dann erkennen, was sie für einen Unsinn beschlossen haben", so der Chef des FDP-Jugendverbandes abschließend.
V.i.S.d.P.
Sven Petersen
Landespressesprecher der Jungen Liberalen NRW
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