(openPR) Fälle wie der des kleinen Kevin erschüttern. Fragen nach dem „Warum“ und „Wieso“ werden laut. Jugendämter, Politiker und Familienexperten diskutieren über mögliche Lösungsansätze und es wird klar: Das ist nur die Spitze eines Eisbergs. Eines unangenehmen Eisbergs, der viel zu lang ignoriert wurde.
Aus Unvermögen und Verantwortungslosigkeit wird an den falschen Enden gespart. Die Not der Kinder und Familien wird nicht gelöst – sie wird verwaltet. So sind aktuell in der Abteilung „Frühkindliche Gesundheitsförderung“ des Referats für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt nicht einmal 11 von ursprünglich 16 Stellen mit Kinderkrankenschwestern besetzt.
„Es darf nie wieder vorkommen, daß in den Jugendämtern primär Akten gewälzt werden und so das eigentlich Wesentliche – das Wohl und die Gesundheit der Kinder – durch Bürokratiewahn ins Abseits gedrängt wird. Das empfinde ich als wahre soziale Kälte. Die mit aller Macht betriebene Anonymisierung und Bürokratisierung unserer Gesellschaft, zeigt sich hier von ihrer gräßlichsten Seite. […] Verpflichtende Vorsorgeuntersuchungen können ein Schritt in die richtige Richtung sein.“, sagte Sri Fackler, Sprecherin für Schul- und Familienpolitik der Münchner Bayernpartei.
Unterstützung erhält sie vom Bezirksvorsitzenden Thomas Hummel. Dieser warnte am Rand der Kreisverbandsgründung im Münchner Osten vor zu starker staatlicher Kontrolle. „Das Erziehungsrecht liegt zu allererst immer ganz klar bei den Eltern. Darüber darf sich der Staat nicht leichtfertig hinwegsetzen. Allerdings steht der Staat auch in der Pflicht, Hilfestellungen zu geben. Die Gesundheit der Kinder hat für die BP absoluten Vorrang und sollte das auch in der Gesellschaft haben.“
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Bayernpartei
Bezirksverband München
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Thomas Christian Hummel
Bezirksvorsitzender
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