(openPR) Vorbestimmt durch eine Handvoll Wissenschaftler und flankiert von einem fast einstimmigen Medienchor hat die Politik einen beispiellosen Ausnahmezustand über Deutschland verhängt. Die Wirtschaft steht still, das öffentliche Leben erlischt, elementare Grundrechte sind außer Kraft gesetzt. Vor der Bundesrepublik und seinen Bürgern tut sich ein Abgrund auf: aus wirtschaftlicher Depression, sozialen Verwerfungen und politischer Suspendierung des freiheitlich-demokratischen Gemeinwesens. Das nahezu schrankenlose Wirken der Verordnungs- und Verbotsmacht des Staates rechtfertigt die Politik damit, eine Pandemie mit Todesfolge zu bekämpfen. Sie kann sich dafür auf die überwiegende Zustimmung der verängstigten Bürger berufen. Aber um welchen Preis? Das Risiko der Auflösung aller bisherigen Erfolgsgrundlagen der Bundesrepublik nehmen die Regierungen in Bund und Ländern in Kauf, um das Ausmaß einer Epidemie mit umstrittenen Maßnahmen eines lockdown einzudämmen. Auf unsicherer Datenlage und ohne verlässliche Orientierung, solange der fachliche Widerstreit über Covid-19 zwischen Virologen und Medizinern in vollem Gange ist. Bislang unterscheidet sich die Verbreitung des Corona-Virus in Deutschland bei Infektionszahlen und Sterberate kaum von dem Verlauf einer mittelschweren Influenza. Dennoch besteht die Angst vor einem Kollaps des deutschen Gesundheitssystems. Und hat die Politik zu einer kurzsichtigen Überreaktion verleitet, wie Dr. Wolfgang Klages in seiner aktuellen Expertise aufzeigt. Dringend geboten ist daher, zur Verhältnismäßigkeit der staatlichen Mittel zurückzukehren. In dem umsichtigen und realistischen Bemühen, die Folgen einer zivilisationstypisch durchlaufenden Epidemie abzuschwächen. https://www.respolitica.de/Aktuell














