(openPR) Die am 31. Oktober 2006 stattgefundene Mitgliederversammlung markierte das 10jährige Bestehen der Aktion Demokratische Gemeinschaft e.V., München, ein Zusammenschluss von ehemaligen Mitarbeitern aus dem Siemens-Konzern, die in den Jahren 1993 bis 1996 in großer Zahl aus dem Unternehmen in den vorzeitigen Ruhestand gedrängt wurden. Die Einsicht, dass zunehmend eine Verteilung „von unten nach oben“ stattfand und mehr und mehr Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft sichtbar wurden, motivierte sie, durch Gründung des gemeinnützigen Vereins Aktion Demokratische Gemeinschaft e. V. am 22. November 1996, gemeinsam gegen diesen Trend vorgehen zu wollen. Die ADG, wie die Aktion Demokratische Gemeinschaft e.V. in ihrer Kurzform genannt wird, ist überparteilich und überkonfessionell. Die Zielsetzung des Vereins ist die allgemeine Förderung des demokratischen Staatswesens. Daraus leitet sich als spezifischer Vereinszweck die Förderung von politischer Bildung und der Schwerpunkt Sozialpolitik ab.
Wesentliche Arbeitsumfänge werden der Erläuterung von komplexen politischen und sozialpolitischen Zusammenhängen sowie der Bereitstellung und Verbreitung von objektiven Informationen gewidmet. Dazu erstellt die ADG umfangreiche Informationsschriften und verteilt sie in gedruckter Form und über das Internet. Zusätzlich wird die Verbreitung auch durch Zusammenarbeit mit Gruppierungen ähnlicher Zielsetzung gefördert. Darüber hinaus unterstützt die ADG Kläger bei ihren Klagen an Sozialgerichten gegen Rentenbescheide und an Finanzgerichten, z.B. gegen die höhere Besteuerung von Renten ab 2005 durch das Alterseinkünftegesetz. In etwa 200 Fällen haben Versicherte mit Unterstützung der ADG Widerspruch gegen ihren Rentenbescheid eingelegt und anschließend Klage zum Sozialgericht erhoben, in etwa 60 Fällen auch Berufungsklage zum Landessozialgericht. Der Gang zum Bundessozialgericht und gegebenenfalls auch zum Bundesverfassungsgericht ist vorgesehen. Dabei geht es ganz allgemein um die drastischen Kürzungen von Rentenansprüchen durch regelmäßige rückwirkende Gesetzesänderungen, die die ADG für verfassungswidrig hält. Durch eine Entscheidung des Bundessozialgerichts wurde zumindest erreicht, dass die Schul- und Studienzeiten in dem Umfang anerkannt werden, den der Versicherungsträger in einem früheren Bescheid bestätigt hat, wenn dieser Bescheid nicht explizit aufgehoben wurde. Nähere Infos unter http://www.forum-renten.de. Die Erfolge bei den Verfahren sprechen für die Kompetenz der ADG vor Gericht.
In unregelmäßigen Abständen meldet sich die ADG mit Pressemitteilungen an die wichtigsten deutschen Agenturen und Medien zu Wort. Aktuelle Themen werden aufgegriffen und teils mit Brief- oder Online-Aktionen der ADG verbunden. Die Resonanz ist enorm. Die Zugriffe auf die Internetseite der ADG steigen kontinuierlich. Das interne Mitteilungsblatt „ADG-Forum“ greift wichtige Ereignisse und Aktivitäten auf und ist nicht nur die Informationsschrift für die Mitglieder sondern steht auf der Internetseite der ADG auch externen Interessierten offen. Mit ihren kompetenten Stellungnahmen zu aktuellen Themen, der hohen Qualifikation der Autoren der ADG-Publikationen, der sachkundigen Betreuung in Fragen des Sozialrechts und vor div. Gerichten hat sich die ADG mit ihren 220 Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft inzwischen zu einer bundesweit ernst zu nehmenden Interessenvertretung von Bürgern entwickelt. Von der Intensität der Vereinsarbeit zeugt u.a. der bereits zum 225. Mal tagende Arbeitskreis Sozialversicherung der ADG.
Die ADG stellt sich auf der Internetseite http://www.adg-ev.de ausführlich vor. Die Sonderseiten http://www.forum-renten.de/ stehen unter dem Motto „Rente ist nicht gleich Rente“ und setzen sich mit Fragen der Rentenpolitik auseinander. Wir laden Sie ein, unsere Internetseiten zu besuchen. Die ADG wird von den Vorstandsmitgliedern Albert Hartl, Vorsitzender; Otto W. Teufel, stellvertr. Vorsitzender; Helmut Ptacek, Schriftführer; Jochen Döring, Schatzmeister; Gunda Wolf-Tinapp, Beisitzerin; Valentin Gerber, Beisitzer und Hendrik Hein, Beisitzer, geführt.
Die ADG feiert nicht ohne Stolz ihr 10jähriges Bestehen. Als Höhepunkt der Mitgliederversammlung vom 31. Oktober 2006 kann der Vortrag von Herrn Dr. Klaus J. Klumpers zu seinem Buch „Enteignung der Altersrentner, ISBN 3-86548-204-X“ angesehen werden. „In Ihrer Ratlosigkeit sollten unsere Rentenpolitiker dringend unser Grundgesetz zu Rate nehmen. Hier würden sie schnellstens erkennen, wohin das Rentenrecht bei der derzeitigen demographischen Entwicklung dringend hin fortgeschrieben werden müsste." Aus diesem Blickwinkel stellte Dr. Klaus J. Klumpers drastisch dar, welche Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten das derzeitige Rentensystem beinhaltet.
Für Journalisten steht anlässlich des 10jährigen Bestehens der ADG eine Pressemappe zur Verfügung.
Ansprechpartner für Redakteure:
Aktion Demokratische Gemeinschaft e. V. – ADG,
Herr Albert Hartl, Vorsitzender des Vorstands
Tel.-Nr. (089) 4 620 13 63
http://www.adg-ev.de
Die Zielsetzung des Vereins Aktion Demokratische Gemeinschaft e.V. - ADG ist die allgemeine Förderung des demokratischen Staatswesens. Daraus leitet sich als spezifischer Vereinszweck die Förderung von politischer Bildung und Erziehung ab. Der Verein verfolgt keine politischen Zwecke im Sinne der einseitigen Beeinflussung der politischen Meinungsbildung oder der Förderung von politischen Parteien.













