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DGLR-Pressemitteilung: DGLR ehrt Prof. Karl-Heinz Horstmann mit Otto-Lilienthal-Medaille

02.10.201912:03 UhrVereine & Verbände
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(openPR) Für seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Laminarforschung wurde Prof. Dr. Karl-Heinz Horstmann am 1. Oktober 2019 von der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) mit der Otto-Lilienthal-Medaille ausgezeichnet. Jahrzehntelang untersuchte Horstmann die Nutzung laminarer Strömungen für Flugzeuge und trug entscheidend dazu bei, dass diese Technologie heute für den Einsatz in Verkehrsflugzeugen zur Verfügung steht. Mit einem Laminarprofil ist der Flügel so geformt, dass sich die umströmende Luft über eine möglichst lange Strecke gleichförmig und parallel zur Oberfläche bewegt. Dadurch soll der Reibungswiderstand am Flügel halbiert werden und der Treibstoffverbrauch sinken.



„Mit der Otto-Lilienthal-Medaille möchten wir die Lebensleistung von Prof. Karl-Heinz Horstmann würdigen. Seinem außergewöhnlichen Engagement ist es zu verdanken, dass die Laminartechnologie über Jahrzehnte weiterverfolgt und verbessert wurde“, sagte Prof. Rolf Henke, Präsident der DGLR, der die Auszeichnung am Gesellschaftsabend des jährlich stattfindenden Deutschen Luft- und Raumfahrtkongresses (DLRK) überreichte. Die DGLR verleiht die Otto-Lilienthal-Medaille für die Erbringung ingenieurorientierter Leistungen hohen Ranges wissenschaftlicher Art auf dem Gebiet der Luftfahrt.

„Prof. Horstmann ist nicht nur ein weltweit anerkannter Fachmann der Aerodynamik. Er hat es auch immer verstanden, auf seine Umwelt motivierend zu wirken und sein Wissen weiterzugeben. Seine vielfältigen Arbeiten haben dazu geführt, dass wir heute sehr viel mehr über die Bedingungen wissen, unter denen laminare Strömung möglich ist. Noch immer liegen seine Konzepte den aktuellen Arbeiten zugrunde. Er ist ein Wegweiser dieser Forschungsrichtung“, so Henke.

Horstmann befasste sich bereits als Student im Rahmen seiner Mitgliedschaft in der Akademischen Fliegergruppe Braunschweig mit der gesamten Auslegung von Flugzeugen und erkannte schon früh die große Bedeutung der Widerstandsreduzierung durch die Laminarhaltung. Zunächst entwickelte der Aerodynamiker Tragflügelprofile für Segelflugzeuge, die für Muster der Segelflugzeugindustrie eingesetzt wurden. Während seiner Tätigkeit am Braunschweiger Institut für Entwurfsaerodynamik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwarf er dann leistungsfähige Laminarprofile und brachte damit den aerodynamischen Tragflügelentwurf entscheidend voran. Seine Arbeit umfasste sowohl die Entwicklung theoretischer Verfahren als auch die Erprobung der Ergebnisse im Windkanal und im Flugversuch – oft mit ihm selbst als Piloten.

Die Laminarhaltung gilt als eine der besten Möglichkeiten zur weiteren Senkung des Treibstoffverbrauchs bei Verkehrsflugzeugen. So untersucht Airbus derzeit gemeinsam mit 20 Industriepartnern und Forschungseinrichtungen mit dem BLADE-Projekt (Breaktrough Laminar Aircraft Demonstrator in Europe), das im Rahmen des europäischen Clean-Sky-Forschungsprogramms gefördert wird, welches Potenzial Laminarprofile für Verkehrsflugzeuge haben.

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