(openPR) Ein Gewissen zu haben, ist eine wunderbare Sache. Als innere Stimme ist es der Kompaß in turbulenten Zeiten. Es hilft in den Stürmen des Lebens Kurs zu halten. Paradoxerweise braucht es aber der Ruhe und Stille, damit dieser Kompaß auch funktioniert. Leider kündigt der Wetterbericht des modernen Lebens aber immer öfter Sturm an. Höher, schneller, weiter. Fordert die Leistungsgesellschaft. In der Folge leiden immer mehr Menschen unter Stress. Der Druck scheint zuzunehmen und er spiegelt sich in Menschen, die auf der Suche sind, in welche Richtung ihr Leben gehen soll.
Entscheidungen sind gefragt und eine der ersten könnte darin bestehen, Nein zu sagen. Nein zum Multi-Tasking. Mittlerweile gibt es viele Studien, die eindeutig belegen, daß Menschen nicht in der Lage sind mehrere komplexe Aufgaben gleichzeitig durchzuführen, ohne daß die Fehlerquote deutlich steigt. Wer also meint, er könne dadurch Zeit sparen, daß er vieles zur gleichen Zeiten erledigt, betrügt sich selbst. Die Wahrheit ist, daß man mehr Fehler macht und Aufgaben nicht zum Abschluß kommen und mehr Zeit benötigen, weil man nachbessern muß.
Das Wissen ist also vorhanden und auch das Gewissen, rät einem oft dazu, die Dinge langsamer anzugehen. Wenn Du in Eile bist, geh langsam. Lautet einer der bekanntesten Wahlsprüche des Zeitmanagements. Tatsächlich setzen wir alle aber meist auf Beschleunigung. Menschen wollen superschnell lernen. Am besten im Schlaf. In den Urlaub geht es immer öfters mit dem Flugzeug, weil man ja keine Zeit verlieren will. Neue Freunde trifft man heute online, denn es ist einfacher sich mit fünf Leuten gleichzeitig zu chatten, als einem richtig zuzuhören.
Der Grund für die Beschleunigung in der Gesellschaft ist die Angst, auch die Angst vor dem eigenen Gewissen. Ein probates Mittel, um Angst zu reduzieren ist tatsächlich das Handeln. Wer aktiv ist, hat keine Zeit für belastende Gedanken. Der Adrenalin-Schub des Multitasking versetzt einen eben nicht nur in Stress und macht dauerhaft krank, er schaltet auch das Grübeln ab und wiegt einen in eine trügerische Sicherheit.
Doch wie wußte schon Hölderlin zu orakeln: In der Not wächst auch das Rettende. Der positive Aspekt der Gesellschaft auf Speed ist es, daß alle Ideen schneller Raum greifen, sogar die Nützlichen. Der Gegentrend Entschleunigung durch Meditation begeistert immer mehr mutige Menschen. Immer mehr gestresste Menschen wagen den Blick nach Innen und nehmen Kontakt zu ihrer inneren Stimme auf. Und immer mehr nutzen auch die modernen Medien, um sich zu vernetzen und den neuen Weg nach Innen gemeinsam zu gehen.
Tatsächlich kann diese Gruppenarbeit ein hilfreicher Gegenpol zu den Ängsten bedeuten, die vielleicht aufkommen, wenn man sich allein auf diese innere Reise begibt. Es hatte wohl auch seinen Grund, warum man sich in der Vergangenheit von der inneren Stimme abgewendet und in die Arbeit oder den Freizeitstress gestürzt hat. Mit Hilfe von anderen Menschen kann man die eigene Wahrheit leichter entdecken und aushalten. Man erkennt, daß man nicht allein ist. Weder im Sturm noch in der neuen beunruhigenden Stille, die einem in eine neue Richtung weist.
Mediation und Selbsthilfe-Gruppen können sich auf der Suche nach der eigenen Inneren Stimme gut ergänzen. Der Blick nach Innen erlaubt einem ein besseres Verständnis von sich selbst. Das eigene Gewissen wird wieder zur richtungsweisenden Instanz. Gleichzeitig helfen das Wissen und die Erfahrung der anderen bei der praktischen Umsetzung von abzuleitenden Veränderungen. Wer sich selbst erkennt, braucht über kurz oder lang Menschen, die diese Erkenntnis stützen, um in der Welt zu handeln und nicht in der privaten Echo-Kammer zu verkümmern.
Vorsicht ist aber trotzdem geboten wie auf stürmischen Reisen nicht anders zu erwarten. Hin und wieder tendieren Gruppen von Gleichgesinnten dazu selbst eine noch riskantere Echo-Kammer als der eigene Kopf zu werden. Die anderen können eine falsche Wirklichkeit bestätigen und einem vorgaukeln, alles richtig zu machen, obwohl man gemeinsam Richtung Abgrund marschiert.
Wer eine schwierige Lebensphase hinter sich hat, will sich und sein Leid auch gerne mitteilen und so mit anderen teilen. Dieser Schritt ist wichtig. Emotionale Erleichterung erlaubt es, in der Folge rational und lösungsorientiert zu handeln. Leider garantiert sie es aber nicht. Selbsthilfegruppen mit einem Leidensthemen geraten auch oft zu Jammervereinen. Man sorgt sich gemeinsam, anstatt frischen Mutes in eine neue Welt aufzubrechen.
Die Herausforderung ist also eine doppelte. Gefragt ist eine neue Balance. Weniger Stress und mehr Work-Life-Balance können entstehen, wenn Wissen und Gewissen ins Gleichgewicht kommen. Das bedeutet, man entdeckt in der Mediation seine eigene Wahrheit und nutzt das Wissen der anderen, um eine neue freiere Wirklichkeit zu schaffen. Das Wissen um sich selbst und das Wissen der Welt bilden eine Einheit. Wer sich selbst neu erfindet und dabei auf sein Gewissen hört, sollte also regelmäßig den Austausch mit anderen suchen. Er bekommt so emotionale Unterstützung, Tipps und praktische Hilfe. Wissenschaftliche Studien deuten an, daß es reicht, einmal pro Woche ein offenes vertrauensvolles Gespräch mit anderen Menschen zu führen, um dauerhaft zufrieden und glücklich zu sein. Mehr Austausch steigert das Glücksgefühl nicht wesentlich, doch es besteht die Gefahr, daß die soziale Interaktion, sei sie face to face oder im virtuellen Raum, auch zu einer Überlastung und Fehlorientierung beitragen kann. Weniger ist mehr. Das gilt auch gerade in beschleunigten Zeiten allgemeiner Verfügbarkeit.
Bezüglich des gesunden Stressmanagements gilt dieses Motto auch. Ein guter Kurs in Stressprävention reicht aus, um Impulse zu setzen, die langfristig zu mehr Gleichgewicht und Lebensfreude führen. Apropos Impuls: Wer einen solchen jetzt oder in Zukunft verspürt, kann diese Signal einer neuen inneren Stärke in Kursen wie „Easy Stressmanagement“ in Berlin in der Gruppe zur vollen, neuen Geltung verhelfen.
Der Kurs liefert viel Wissen um die Zusammenhänge von Stress und Gesundheit und erlaubt durch das Erproben verschiedener Mediations- und Entspannungsformen auch den Blick nach innen. Wissen und Gewissen kompakt in Easy Stressmanagement Kompakt.











