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Grübelwischer

14.09.202008:22 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Grübelwischer

(openPR) Die alten Griechen wußten es schon: Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper, philosophierten sie. Die Wechselwirkungen zwischen Körper und Geist werden heute unter dem Begriff Psychosomatik behandelt. Es ist längst bekannt und wird weiter erforscht, wie sich Körper und Geist beeinflussen.



Das Gefühl der Sicherheit verbunden mit Ideen einer schönen Zukunft, führt auch zu einer körperlichen Entspannung. Der Blutdruck sinkt und um die Gesichtszüge spielt vielleicht sogar ein Lächeln. Umgekehrt hat es Auswirkungen auf das Denken, wenn man eine körperliche Erfahrung macht. Wem es gelingt, körperliche Schmerzen in einem sportlichen Wettkampf auszuhalten, wird sein Gefühl der Selbstkontrolle stärken und an die eigene Stärke glauben.

In der Therapie von Ängsten und Depressionen empfiehlt man den Betroffenen als einen Baustein der Therapie sportliche Betätigungen. Dabei soll man sich durchaus anstrengen und an die eigenen Grenzen gehen. Wohldosiert bedeutet diese Erfahrung eine Grenzerweiterung und erleichtert auch auf anderen Gebieten, den Aufbau neuer Verhaltens- und Sichtweisen. Beim Sport lernt der Geist mit. So wie sich der Körper verändert, verändert sich auch der Geist. Mentaltraining kommt nicht ohne Grund gerade in der Sportpsychologie seit langem erfolgreich zum Einsatz.

Die Verbindung von Körper und Geist läßt sich also in zweierlei Richtung nutzen. Man kann den Körper beeinflussen, um seinen mentalen Zustand zu verbessern und man kann an seinem Bewußtsein arbeiten, um einen körperlichen Effekt zu erzielen.
Manchmal können sogar schon kleine Bewegungen, die man mit einer Fantasie verbindet, das Denken radikal verändern und eine fantastische, fast wundervolle Wirkung erzielen. Der so genannte „Grübelwischer“ gehört dazu.
Wäre es nicht unglaublich erleichternd, wenn man seine Sorgen einfach wegwischen könnte? Wer schon einmal nachts wach gelegen ist und das Gedankenkarussell nicht abstellen konnte, weiß, daß das keine leichte Aufgabe ist. Jeder neue Versuch, das Grübeln willentlich zu unterbrechen, scheint das Übel nur noch zu verschlimmern. Aber dort, wo Willenskraft allein nichts bewirkt, wirkt ein intuitives Bild oft Wunder.

Man stelle sich vor, vor einem stünde eine Tafel mit all den Dingen, die einen geistig nicht zur Ruhe kommenlassen. Vielleicht macht man sich Sorgen, ob man der neuen Stelle gewachsen ist. Oder man hat sich mit jemanden gestritten und würde demjenigen gerne noch etwas an den Kopf werfen. Auf der Bewußtseinstafel könnte stehen: „Ich muß meinen Chef überzeugen“ oder „Ich hätte schlagfertiger sein sollen“. Abstrakt gesprochen zeigen sich dort Sorgen und Ängste, das ganze Grübelrepartoire eben.

Anstatt sich abzulenken, was ja nicht funktioniert, wischt man nun die Grübelei ab. Dafür greift man sich in Gedanken einen Schwamm oder Wischlappen, streckt die Hand aus und fährt ganz real mit der Hand über die eingebildete Tafel mit dem Unsinn. Die Bewegung verknüpft den Unsinn mit einer sinnlichen Erfahrung. Indem man praktisch körperlich wischt, löscht man auch den verknüpften geistigen Inhalt. Eines symbolische Handlung bekommt damit eine reale Konsequenz, ähnlich einer Unterschrift, die man unter einen Vertrag setzt. Das Schöne am Grübelwischer ist, daß er eine belastende Verbindung auflöst.

Grau ist alle Theorie, heißt es, und tatsächlich kann es manchmal eine kleine beherzte Übung sein, die einen von den grauen Gedanken befreit. Körper und Geist sind miteinander verbunden. Die alten Philosophen hatten Recht.

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