(openPR) In der Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu den Wahlabsichten der deutschen Bevölkerung ("Sonntagsfrage") ist die Union innerhalb eines Monats von 35,8 auf 31,6 Prozent gefallen, die SPD hingegen von 28,8 auf 30,4 Prozent gestiegen. In den neuen Bundesländern erreichte die Union nur noch einen Anteil von 23,6 Prozent, das ist der tiefste Stand in diesem Jahr und bewegt sich unter dem Jahresdurchschnitt 1998, als die Union die Kanzlerschaft verlor. Die CDU nimmt im Osten den dritten Platz hinter der unbedeutend stärkeren PDS ein. Die SPD hat beiden Parteien gegenüber einen Vorsprung von fünf Prozentpunkten; um denselben Wert hat sie seit Anfang September auch zugelegt. Die große Koalition im Bund schneidet bei der Bevölkerung schlecht ab. 62 Prozent sind überzeugt, daß sich keiner der Koalitionspartner für die Eindämmung der Steuern und Abgaben einsetzt, 55 Prozent erkennen keine Anstrengung zur Kostenminderung im Gesundheitswesen. 48 Prozent sind der Auffassung, daß keine der Volksparteien besondere Anstrengungen zur Sicherung der Rente unternimmt.
Die Umfrage wurde zwischen dem 29. September und dem 11. Oktober unter rund zweitausend Personen über 16 Jahren veranstaltet.
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