(openPR) Allensbacher Monatsbericht
in der FAZ vom 15. Juni, Seite 5
Die CDU/CSU kommt jetzt auf 46,9 Prozent, die SPD auf 27,4 Prozent der Wählerstimmen. Das hat das Institut für Demoskopie Allensbach in seiner jüngsten "Sonntagsfrage" (Zweitstimmen-Erhebung) ermittelt. In der aktuellen Umfrage wurden bis zum 8. Juni 2005 rund zweitausend Bürger befragt. Grüne und FDP liegen bei 9,2 beziehungsweise 8,1 Prozent. Obwohl sich die gegenwärtigen Kooperationsanstrengungen der PDS und der Wahlalternative WASG in den Umfragen noch nicht niedergeschlagen haben, kommt die PDS in ganz Deutschland auf einen Anteil von 4,8 Prozent, in den neuen Bundesländern auf 19,1 Prozent.
Drei Monate vor dem von Bundeskanzler Schröder anvisierten Wahltermin nehmen 75 Prozent der Bevölkerung an, daß die Union die Wahl gewinnen wird; nur 5 (fünf) Prozent setzen auf einen Sieg der SPD. 52 Prozent der Bürger wünschen sich derzeit einen Regierungswechsel, das ist ein Prozentpunkt mehr als zum Vergleichstermin vor der Bundestagswahl 1998. Wie genau dieser Parameter ist, läßt sich daran messen, daß zum gleichen Zeitpunkt 1994 nur 46 Prozent und 2002 lediglich 41 Prozent einen Regierungswechsel wünschten - tatsächlich danach die amtierenden Regierungskoalitionen von den Wählern mit der Fortführung der Regierung beauftragt wurden.
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