(openPR) Die guten Nachrichten über die große Koalition in Berlin verbreiten sich langsamer als die Skepsis der Bevölkerung. Gegenüber dem Vormonat hat die Absicht der Bürger weiter abgenommen, die Regierungsparteien zu wählen. In der Sonntagsfrage (Erhebung der Zweitstimmen-Wahlabsicht) des Instituts für Demoskopie Allensbach für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Mittwochsausgabe) stimmten 31,2 Prozent der Befragten (Vormonat 31,6) für die Union und 30,1 Prozent (Vormonat 30,4) für die SPD. FDP und Linkspartei konnten dagegen an Zustimmung gewinnen (jetzt 13,3 beziehungsweise 10,2 Prozent - Vormonat 12,8 beziehungsweise 9,3 Prozent. Die Grünen sind zwar noch bundesweit betrachtet die zweitstärkste Oppositionspartei, haben jedoch gleichfalls an Vertrauen verloren: jetzt 10,4 Prozent, Vormonat 11,0 Prozent. Schwerwiegend ist die Veränderung in den neuen Bundesländern: die CDU erreicht dort jetzt 20,7 (23,6) Prozent, die SPD 25,2 (28,7) und die Linkspartei 28,8 (23,7) Prozent. Der Allensbacher Monatsbericht, der diesmal der Wissenschaft und Forschung gewidmet ist, weist nach, daß 61 Prozent der Bevölkerung sich für Forschungsverbote auf einzelnen Feldern aussprechen und nur 21 Prozent solche Verbote ablehnen.
Die Umfrage wurde bei rund 2000 Personen, die älter als 16 Jahre sind, zwischen dem 26. Oktober und dem 8. November 2006 erhoben.
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