(openPR) Wundert sich jemand über das was heute alles geschieht in Deutschland? So nehme er die Bibel und lese nach - im 'Handbuch des Lebens' - das das nicht wirklich angebracht ist!
Römer 1:28 ff (Elberfelder Bibel) sagt: "Und gleichwie sie es nicht für gut befanden ... erfüllt mit aller Ungerechtigkeit ..., Habsucht ..., Schlechtigkeit ..., Streit, List, Tücke, Erfinder böser Dinge, Unbarmherzigkeit ... "
Eigentlich ist es höchst bedauerlich - und da bin ich froh, den Bundespräsidenten ausdrücklich ausnehmen zu können, ja zu müssen -, dass Parteien mit dem 'C' im Namen dies bei ihrem Verhalten untereinander, aber auch gegenüber den Bürgern so wenig berücksichtigen. Unter das vorgenannte Bibelzitat - und es gibt noch viele mehr mit einem ähnlichen Tenor - ist fast alles zu subsumieren, was das Volk heute bedrückt.
1. Staatsverschuldung
Einerseits musste sich der Staat/die Regierung kürzlich sagen lassen, dass Gelder ungeheuren Ausmaßes verschwendet werden, andererseits verlangen Kanzlerin und Finanzminister, as die Mehrwertsteuer um 3 % erhöht werden.
Jedes Kind - zumindest im Schwabenland, wo ich heute lebe - saugt mit der Muttermilch ein, dass Vermögen durch Sparen gebildet wird, nicht vom Ausgeben – wobei mir die Programme, die zu einer Steigerung des Konsumes durch staatliche Anreize (ggfs. sogar durch Neuverschuldung, Herr Lafontaine, grundsätzlich bekannt sind).
Würde mehr darauf geachtet, dass gespart wird - und das hat 'der Professor aus Heidelberg' ja angemahnt und die Prügel dafür eingesteckt -, wäre die Steuerhöhung völlig unnötig !
Im übrigen belastet den Haushalt insbesondere die hohe Zinslast, die ein früherer Bundeskanzler angehäuft hat, der - ohne vernünftige Planung und ohne Rücksicht auf die Menschen - 'grüne Auen' versprochen hat, wo nur Steine waren. Die muss man halt erst einmal abtragen und Erde haben, bevor was wachsen kann.
2. Ausländerprobleme - inklusive Islam, etc.
Der Ursprung liegt m. E. darin, dass - zu einem Zeitpunkt, als wir die ersten 'einluden', weil wir nicht mehr die Drecksarbeit machen wollten - versäumt wurde eine Ausländerintegration zu starten.
Wenn man damit mehr als 30 Jahre zu spät beginnt, und mittlerweile Millionen Ausländer (auch qua EU-Gesetzgebung, usw.) aufgenommen hat/aufnehmen musste, dann steht man erst einmal vor einem Scherbenhaufen.
Und wenn wir uns nicht ganz schnell bewegen, wird der wachsen, mit allen Problemen, wie 'vorauseilendem Gehorsam', indem man Bühnenstücke absetzt, usw.
Das wir dadurch auch ein gutes Stück unserer Identität verlieren und nicht gerade die - bereits von Kennedy geforderte - Zivilcourage beweisen, ist eine weitere traurige Wahrheit.
3. Bildungssituation, Abwanderung gut ausgebildeter Fachkräfte, usw.
Natürlich ist das ein Thema für die Regierung.
Durch Abwanderung gut ausgebildeter Kräfte bzw. Reduktion der Zuwanderung von Fachleuten 'auf das, was wir unbedingt brauchen' stärkte unsere Wirtschaft gewiss nicht und wir verkennen die Wirklichkeit.
Herr Einstein formulierte einmal: „Die Vorstellungkraft ist wichtiger als das Wissen. Wissen ist beschränkt. Die Vorstellungskraft umspannt die Welt."
Und Leonardo da Vinci sagte: Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht.
Was wollen und was können wir ??
Wenn das Geld für weitergehende Programme in Bildung und Erziehung fehlt, appelliere ich an die Großverdiener doch einfach mal dem Beispiel von Warren Buffet und Bill Gates zu folgen - prozentual bezogen auf ihr Vermögen/Einkommen und in dem Fall eben bezogen darauf.
Ich weiß, dass viele bereits etwas tun, aber die sind ja nicht angesprochen, sondern denen kann man nur danken.
4. Bedienungsmentalität - nicht 'dienende' Funktion
Zwar hat irgendjemand mal gesagt, 'die Demokratie sei die beste aller schlechten Regierungsformen', und das weil darunter jeder 'seines Glückes Schmied' werde könne, aber das war wohl nicht zu Ende gedacht ... oder es wurde vieles in Kauf genommen.
Jedenfalls ist es mehr als fatal - siehe auch obiges Bibelzitat -, wenn Manager nicht mehr nach Leistung bezahlt werden, sondern zum großen Teil orientiert an der Steigerung des 'Share holder value'. Schön, dass auch ein durchaus gut bezahlter Manager wie Herr Wiedeking von Porsche dieser Meinung ist.
Es ist einfach nahe an der Schizophrenie, wenn Unternehmen Gewinne in Milliardenhöhe machen und sich damit brüsten, gleichzeitig aber Personal entlassen, oder sich - wegen des guten Ergebnisses - Gehaltszuschläge in einem Ausmaße genehmigen, wie sie es keinem Angestellten zubilligen würden.
Verweisen möchte ich auf folgendes:
In Heft 52/2004 der 'wirtschaftswoche' wird der Chefredakteur, Stefan Baron, wie folgt zitiert: 'Am Ende wird Glauben sogar zu einem Gebot der Vernunft'.
Dieses Heft befasst sich im Titel mit der Frage 'Macht Glaube erfolgreicher?'
Und wenn wir uns nur einige der gläubigen Unternehmer ansehen, seien es Herr Deichmann, Herr Grob oder auch Herr Braun, und andere mehr, dann muss man konstatieren:
'Glaube macht nicht nur erfolgreich, sondern auch ausgesprochen menschlich - zum Wohle aller'
Wobei wir wieder bei der Bibel wären: Sprüche 14:23: Bei jeder Mühe wird Gewinn sein, aber Lippengerede gereicht nur zum Mangel - meinte bereits Salomo.
Älteste und Vorsteher einer Gemeinde - das gilt demnach auch für Landesfürsten und die Regierung – werden in 1. Petrus 2:1 ff ermahnt: Hütet die Herde (das Volk) ... indem Ihr die Aufsticht nicht aus Zwang führet (sie wurden ja immerhin gewählt), sondern freiwillig, auch nicht um schändlichen Gewinn, sondern bereitwillig, nicht als die da herrschen über ihre Besitztümer, sondern indem ihr Vorbilder der Herde seid.
Wie gesagt: Aus dem ‚Handbuch des Lebens’
Ich segne alle Leser.













