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Raus aus der \"rechten\" Imagefalle: Standortmarketing im Osten Deutschlands

18.09.200623:44 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Raus aus der \"rechten\" Imagefalle: Standortmarketing im Osten Deutschlands
Deutschlands Osten in der Imagefalle
Deutschlands Osten in der Imagefalle

(openPR) BERLIN. Welche Möglichkeiten, Aufgaben und Ziele hat modernes Standortmarketing im Osten Deutschlands? Auch diese Frage beleuchtet der Autor des Buches "Die Imagefalle", Volker Remy, in seinem kürzlich erschienen Buch. Der Autor äußerte sich im Lichte der jüngsten Wahlergebnisse in Mecklenburg-Vorpommern zur Problematik von Stadt- und Regionalmarketingaktivitäten im Osten Deutschlands: "Die öffentliche Wahrnehmung im In- und Ausland nimmt inzwischen katastrophale Konturen an. Das Bild, das sich die Menschen von den politischen und alltäglichen Realitäten in den neuen Bundesländern machen, ist ein Zerrbild, das sich langsam aber sicher zu einer Negativ-Identität entwickelt. Die Verantwortlichen in den Städten und Regionen sind gut beraten, wenn sie sich über eine eigenständige Standortmarketing-Strategie Gedanken machen", meint Remy. Der Autor geht in seinem Buch sehr kritisch mit dem Gedanken ins Gericht, Städten und Regionen über reine Image-Strategien ein neues Gesicht zu geben. Er plädiert für stark Identitäts bezogene Konzepte, die auch die unterschiedlichen Problematiken in den Regionen mit einbeziehen. Dazu Volker Remy: "Es macht gerade im Osten unseres Landes wenig Sinn, den Menschen durch künstlich arrangierte Image-Positionierungen eine Welt vorzugaukeln, die es so erlebbar gar nicht gibt. Wo mehrmals jährlich die NPD oder andere extremistische Gruppierungen stundenlang durch Städte marschieren, kann man sich auf Plakaten nicht als "Stadt der Künste", oder "Region der Dichter" präsentieren, ohne auch gleichzeitig den zivilisatorischen Bedrohungen der Jetztzeit Rechnung zu tragen." Der Autor der "Imagefalle" fügt hinzu: "Neben den notwendigen emotionalen Positionierungen im Standortmarketing sollten die Städte und Regionen im Osten jene Aktivitäten sichtbar und erlebbar machen, die den Zusammenhalt der Zivilgesellschaft dort in den Vordergrund stellen, und darüber hinaus eine bedingungslose Offenheit gegenüber der europäischen und globalen Gemeinschaft signalisieren." Das Buch widmet sich intensiv den Fragen eines identitätsbezogenen Standortmarketings und richtet sich gegen die alten Rezepte einer auf "Image" basierenden Vermarktungsstrategie. Der Titel wurde bereits von zahlreichen Verantwortlichen aus Städten, Landkreisen und Ministerien der Länder sowie des Bundes geordert und findet auch im allgemeinen gesellschaftlichen Diskurs deutlich Resonanz.

Die Imagefalle
Identitätsmarketing für Städte und Regionen
Volker Remy
ISBN 3-00-018462-7
Graco Verlag Berlin

Infos zum Buch: http://www.imagefalle.de

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www.amazon.de
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Graco Verlag Berlin
Marienburger Straße 16
10405 Berlin
Geschäftsführer u. Verleger
Christian Dabbert

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